Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Entwicklung der Weißgerberei

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
100669000X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18753
Document type:
Monograph
Title:
Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
Place of publication:
Halle a.S.
Publisher:
Carl Marhold Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 70, 441 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Beiträge]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

117 
Aus demselben Grunde erfordert der Gerbeprozeß Zeit und spielen 
sich die physikalischen und chemischen Vorgänge nebeneinander ab . .. 
Der chemische Teil der Gerbung besteht in einer durch Kondensations- 
Prozeß veranlaßten Komplexbildung. Zu dem austretenden Wasser 
liefert die Haut den Wasserstoff, der Gerbstoff den Sauerstoff." 
Mit der Bemerkung, daß selbst die theoretischen Ansichten Fahrions 
sich nicht mit diesen hier gegebenen Gesichtspunkten erschöpfen, weil 
man eben die außerordentliche Vielfältigkeit und Kompliziertheit der 
in Frage stehenden Erscheinungen erkannt hat, und mit dem Hinweis 
auf die kleine und noch junge Zeitschrift „Collegium", welche der Er 
örterung dieser theoretischen Fragen und der Veröffentlichung diesbezüg 
licher Fragen dient, stehen wir am Schlüsse unserer Betrachtung über 
die Entwicklung der Gerbetheorien, und es bleibt uns nur noch die 
Frage zu beantworten, welches ist die Leistungsfähigkeit, der praktische 
Erfolg dieser letzten theoretischen Ansichten gewesen. 
„Neue Gerbstoffe! Neue Gerbeverfahren!" ist, wie wir gesehen 
haben, das Feldgeschrei aller Theorieen gewesen. Es ist über der stillen, 
mühsamen Laboratoriumsarbeit, welche in der Öffentlichkeit nicht viel 
von sich reden macht, das Reklameschild für die Welt; denn mit Aus 
nahme der chemischen Anschauung Seguins, welche die Lohgerbung in 
die Brühengerbung umgewandelt hat, und mit Ausnahme der Lehre 
von der Spaltung des Alauns bei der Gerbung, welche letztere aber 
keinen gerberischen Erfolg bedeutete, sind alle bisherigen Gerbetheorieen 
soff spurlos über den altüberkommenen Stamm der Gerbemethoden 
hinweggegangen; sie haben sie betrachtet, glossiert, systematisiert, haben 
die Vor- und die Nacharbeit modernisiert, haben den Kreis der Gerb 
stoffe erweitert, haben teure Stoffe durch billige zu ersetzen gesucht, aber 
das Wesen des Gerbeprozesses bei Fett-, Loh-, Weiß-, Glacegerbung 
haben sie weder aufgeklärt noch verändert; denn noch walkt man am 
besten Sämischleder mit Tran, noch benützt man zum geschätztesten 
Glaceleder die alte Nahrung aus Alaun, Kochsalz, Mehl und Eiern, 
noch gerbt man Weißleder mit Kochsalz und Alaun, noch setzt man die 
Häute zur Erzielung der dauerhaftesten Treibriemenleder in die Grube 
und verschmäht die Brühengerbung. Welches sind nun die Früchte 
der neuen Theorien? 
Als Ausfluß der neuen wieder mehr chemischen Betrachtungsweise 
trat um die Wende des 19. Jahrhunderts die Formaldehydgerbung 
auf den Plan *). Es ist ein typisches Schnellgerbeverfahren, und das 
Formaldehydleder scheint brauchbare Eigenschaften zu besitzen 2 ), wenn- 
ll^ich dieses Leder bis jetzt noch keine weitere Verbreitung gesunden 
y Dämmer 1911, Bd. III, S. 928. 
2 ) Ebenda.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Contents

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.