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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

land für die Rückfracht nicht in demselben Maße über Massenfrachten 
verfügt, wie das gerade bei England der Fall ist. Die Frachtraten beim 
Bezug der Erze auf den deutschen Wasserstraßen hängen von der Ent- 
wicklung des Gesamtfrachtenmarktes ab; sie sind auf der Oder gegenüber 
der Vorkriegszeit weniger gestiegen wie auf dem Rhein; die Sach- 
verständigen begründeten das mit den verschiedenen Schiffahrtsverhält- 
nissen auf den beiden Strömen, in der Hauptsache aber damit, daß die 
Schiffahrt auf der Oder sich in stärkerer Konkurrenz zur deutschen und 
polnischen Eisenbahn befinde, 
Im Rahmen der allgemeinen Preissteigerung haben auch die deut- 
schen Bahnfrachtsätze für Erz eine Erhöhung von etwa. 20 bis 26 °% 
gegenüber dem Stand vor Ausbruch des Krieges erfahren. Durch Ge- 
währung eines Sondertarifes wird der Bezug der Minetteerze nach 
Rheinland-Westfalen begünstigt. Nach Mitteilung der Deutschen 
Reichsbahngesellschaft ist zugleich dem Sieg-, Lahn- und Dillgebiet 
durch einen Ausnahmetarif eine Frachterleichterung gewährt worden, 
da dieser Tarif zum Teil die Friedenssätze einräumt, zum Teil — .und 
zwar in den wichtigsten Verkehrsbeziehungen — die Friedensfrachten 
um nur rund 10 °/ übersteigt. 
Im allgemeinen erfolgt die Preisbildung auf dem Erzmarkt aus der 
freien Wirkung von Angebot und! Nachfrage; in der Nachfrage kon- 
kurrieren die verschiedenen. Industrien der europäischen Staaten und 
auch die eisenerzeugende Industrie der Vereinigten Staaten miteinander. 
Der Bezug der ausländischen Eisenerze vollzieht sich dabei meist durch 
freie Abschlüsse der einzelnen Werke; Erzbezugsgemeinschaften irgend- 
welcher Form bestehen nicht, wenn man von gelegentlichem Zusammen- 
gehen absieht. Bei den wichtigen hochphosphoörhaltigen Erzen bestehen 
gewisse Zusammenschlüsse der Anbieter; einen ausschlaggebenden Ein- 
fluß besitzt hierbei die schwedische Grängesberg-Trafik-Aktiebolaget, 
Öxelösund, die in der letzten Zeit ihren Einfluß auch auf den Erzberg- 
bau anderer Gebiete, insbesondere auf die wichtigen Erzgebiete von 
Nordafrika, zu erweitern sucht. Mit dieser Gesellschaft steht die 
deutsche eisenerzeugende Industrie für einen Teil ihres Bezuges in lang- 
fristigem Vertragsverhältnis. * In dem französischen Minettegebiet stellt 
die Societ6 des Mines de Lorraine (Somilor) den Zusammenschluß der 
wichtigsten lothringischen Gruben zu einem Verkaufssyndikat dar. 
Auch hier befinden sich die dentschen Werke somit einem einheitlichen 
Verkäufer gegenüber. 
N Bei der Gesamtbedeutung des ausländischen Erzbezuges gewinnt die 
Stellung der Unternehmungen, die vermittelnd an ihm mitwirken, erheb- 
liches Interesse. Im allgemeinen werden die Abschlüsse zwischen den 
Werken und Erzgruben unmittelbar getätigt, daneben nimmt der Erz- 
handel nach den Angaben: der Sachverständigen mit 20 bis höchstens 
25°% an der gesamten Erzversorgung teil. Im Gegensatz zu dem 
Schrotthandel, über den später berichtet wird, übt er seine Handels- 
funktionen ungebunden aus. Die Firmen haben sich nicht, jedenfalls 
Nicht in ausschlaggebendem Umfange, mit Reedereien oder Werken der 
eisenerzeugenden Industrie zusammengeschlossen. Ihre Tätigkeit bildet 
nach Angabe der Sachverständigen eine wertvolle Ergänzung der eigenen 
15
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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