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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

konzentriert. Das Konzentrat kommt "durchschnittlich mit 42°, Eisen 
und 0,2 bis 0,8 °% Phosphor aus. Auch hier sind die Aussichten für 
den Bezirk weniger günstig als die für das Siegerland. Wie bereits. er- 
wähnt, erstreckt sich daher die Hilfsaktion auch auf dieses Gebiet. 
„3. Der subherzynische Bezirk Peine- Salzı- 
g1ltter. Diese Brauneisenerze sind wirtschaftlich sehr wichtig. Sie 
enthalten den für den Hüttenprozeß benötigten Kalk. Die Lagermäch- 
tigkeit beträgt bis zu 20 m. Das Erz hat 28 bis 35 °% Eisen und. 0,8 bis 
1,9 ° Phosphor. Es ist also ein typischer Vertreter der Thomaserze, 
ähnlich wie die lothringisch-luxemburgische Minette. Zur Nützbar- 
Machung der weniger guten Erzsorten wird ein Teil des Erzes einem 
Aufbereitungsprozeß unterworfen. Die feinen Erze werden zum Teil 
gesintert. . 
. Die Erze des‘Salzgitterer Horizonts enthalten zum Teil über 30 
Kieselsäure ‚und sind daher weniger bedeutsam. . Hier finden sich 
Mächtigkeiten von über. 100 m. Allerdings leidet. die: Wirtschaftlichkeit 
der Ausbeutung darunter, daß die Erze noch einer besonderen Auf- 
bereitung unterzogen werden müssen. 
In verschiedenen Bohrungen ‚sind auch Kalkerze nachgewiesen 
Worden, die 4 bis 10°, Kalk enthalten. Hier bestehen begründete Aus- 
Sichten, die Erze durch Aufbereitung veredeln zu können. Heute werden 
Sie in der Hauptsache als Zuschlag für die kalkigen Brauneisenerze 
eh, Die Aufbereitungsfrage wird zurzeit wissenschaftlich be- 
arbeitet. 
4 Die übrigen deutschen Erzgebiete. Die übrigen 
Eisenerzlagerstätten Deutschlands haben gegenüber. den drei vorstehend 
beschriebenen‘ nur eine mehr oder weniger örtliche Bedeutung. Gewisse 
Lagerstätten Bayerns und Württembergs, die Alb- und Doggererze, 
können vielleicht später einmal eine Rolle spielen. Die Ablagerung der 
Alberze ist sehr unregelmäßig. Der Eisengehalt beträgt etwa 38 °/, der 
Mangangehalt 0,3 bis 0,8 °/, der an Phosphor 0,2 bis 0,4 °/, an Kiesel- 
Säure sind 19 bis 30 % enthalten. Die Vorräte sind schwer zu schätzen. 
Die Gewinnungsbedingungen sind! schwierig und von der Lösung der 
Aufbereitungsfrage abhängig. Pacten 
Die Doggererze in Württemberg /ünd Bayern liegen in der Gebirgs- 
kette des Fränkisch-Schwäbischen Jura. Sie bilden teils Rot-, teils 
Brauneisenstein mit durchschnittlich 24 bis 28 °/ Eisen und 24 bis 30 °/ 
Kieselsäure. Der Phosphorgehalt liegt bei 0,2 bis 0,3%. Die Mächtig- 
keit. der Ablagerung ist meist unter 1m. Auch hier hängt die wirt- 
schaftliche Bedeutung von der Lösung der Aufbereitungsfrage ab. 
Bei der Aufbereitung handelt es sich um eine Reinigung der Erze 
Von ungeeigneten Bestandteilen, womit gleichzeitig eine Anreicherung 
des Metallgehaltes erzielt wird. Die Aufbereitung des vorher zerklei- 
Derten Erzes erfolgt unter Ausnutzung der verschiedenen spezifischen 
Gewichte von Erz- und Gangart auf trockenem (Ausklauben, Wind- 
Sichtung). oder nassem. Wege (Setzmaschine, Schwimmaufbereitung) 
Oder auch nach dem elektromagnetischen Verfahren und ist vielfach mit 
einer gleichzeitigen Klassierung der Erze verbunden.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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