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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

694 
Siebter Abschnitt. 
gerade Gegenteil sind. So bei Wakefield. Ferner: die Zersplitterung 
der Produktionsmittel als individuelles Eigentum vieler von ein- 
ander unabhängigen, selbstwirtschaftenden Arbeiter nennt er gleiche 
Teilung des Kapitals. Es geht dem politischen Oekonomen, wie dem 
feudalen Juristen. Letzterer klebte auch auf reine Geldverhältnisse 
seine feudalen Rechtsetiketten. 
„Wäre“, sagt Wakefield, „das Kapital unter alle Mitglieder der 
Gesellschaft in gleiche Teile verteilt, so hätte kein Mensch ein Inter- 
esse, mehr Kapital zu akkumulieren, als er mit seinen eigenen 
Händen anwenden kann. Dies ist in gewissem Grade der Fall in 
neuen amerikanischen Kolonien, wo die Leidenschaft für Grund- 
sigentum die Existenz einer Klasse von Lohnarbeitern verhindert.‘258 
Solange also der Arbeiter für sich selbst akkumulieren kann, 
und das kann er, solange er Eigentümer seiner Produktionsmittel 
bleibt, ist die kapitalistische Akkumulation und die kapitalistische 
Produktionsweise unmöglich, Die dazu unentbehrliche Klasse der 
Lohnarbeiter fehlt. Wie wurde nun im alten Europa die Expropria- 
tion des Arbeiters von seinen Arbeitsbedingungen, daher Kapital 
und Lohnarbeit, hergestellt? Durch einen Contrat Social [einen 
Gesellschaftsvertrag] ganz origineller Art. 
„Die Menschheit . . . adoptierte eine einfache Methode zur 
Förderung der Akkumulation des Kapitals“, die ihr natürlich seit 
Adams Zeiten als letzter und einziger Zweck ihres Daseins vor- 
schwebte; „sie teilte sich in Eigner von Kapital und Eigner vor 
Arbeit . .. diese Teilung war das Resultat freiwilliger Verständigung 
und Kombination‘,22 
Mit einem Wort: die Masse der Menschheit exproprüerte sich 
selbst zu. Ehren der „Akkumulation des Kapitals“. Nun sollte man 
glauben, der Instinkt dieses selbstentsagenden Fanatismus ‚müsse 
sich namentlich in Kolonien den Zügel frei schießen lassen, wo allein 
Menschen und Umstände existieren, welche einen Contrat Social aus 
dem Traumreich in das der Wirklichkeit übersetzen könnten. Aber 
wozu dann überhaupt die von Wakefield vorgeschlagene „systema- 
tische Kolonisation‘“ im Gegensatz zur naturwüchsigen Kolonisation? 
Aber, aber: „in den nördlichen Staaten der amerikanischen Union 
ist es zweifelhaft, ob ein Zehntel der Bevölkerung der Kategorie der 
Lohnarbeiter angehört. . . . In England . . . besteht die große Volks- 
masse aus Lohnarbeitern“.2%0 
Ja der Selbstexpropriationstrieb der arbeitenden Menschheit zu 
Ehren des Kapitals existiert so wenig, daß Sklaverei, selbst nach 
Wakefield, die einzige naturwüchsige Grundlage des Kolonialreich- 
tums ist. Seine systematische Kolonisation ist ein bloßer Notbehelf, 
da er nun einmal mit Freien, statt mit Sklaven zu tun hat. „Die 
ersten spanischen Ansiedler in Santo Domingo erhielten keine Ar- 
258 Ebenda, Bd. I, S. 17, 18. 
359 Ebenda, S, 18. 
260 Ebenda, S. 42, 43, 44.
	        

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Bremens Warenhandel Und Seine Stellung in Der Weltwirtschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1910.
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