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Autofernstraße Berlin, Leipzig, München, Rom

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Bibliographic data

fullscreen: Autofernstraße Berlin, Leipzig, München, Rom

Monograph

Identifikator:
1795001305
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-181460
Document type:
Monograph
Title:
Autofernstraße Berlin, Leipzig, München, Rom
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Hansa-Buchdr.
Year of publication:
1927
Scope:
57 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vortrag von Herrn Ministerialrat Dr.-Ing. Speck, Dresden
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Autofernstraße Berlin, Leipzig, München, Rom
  • Title page
  • Contents
  • Begrüßung
  • Vortrag von Herrn Ministerialrat Dr.-Ing. Speck, Dresden
  • Aussprache zum Vortrag
  • Richtlinien
  • Aussprache zu den Richtlinien
  • Richtlinien
  • Anwesenheitsliste

Full text

Straßen zu einem großen Durchgangsstraßenkörper, ausgehend von 
der Einzelzelle. Der Planungsausschuß der Studiengesellschaft für Auto- 
mobilstraßenbau fing am anderen Ende an. Ausgehend vom Gesamt- 
organismus plante er zunächst das bekannte Fernstraßennetz und dann 
nach Auslese das Spitzennetz mit 15000 km Länge, das sich nach den 
letzten Beschlüssen der Studiengesellschaft auch an die bestehenden 
Straßen angliedern soll, also ebenfalls lediglich den Ausbau der bestehen- 
den Straßen zum Ziele hat und so mit dem erstgenannten Netz in 
Einklang gebracht werden kann. Das Netz des Straßenbauverbandes soll 
übrigens nach der neuen Verkehrskarte und nach den Vorschlägen der 
„Stufa‘“ überprüft werden. Damit ist die wünschenswerte Zusammenarbeit 
gewährleistet. Ich glaube übrigens, daß die eingangs erwähnten Nach- 
richten vom Ausbau des ersten Teils des Spitzennetzes als Nur-Auto- 
straßen bis 1931 lediglich auf einem Mißverständnis der Absichten der 
„Stufa‘“ beruhen. Anders kann ich mir das nicht erklären; denn der 
Straßenbauverband — der eine amtliche Vertretung der Straßenbau- 
verwaltungen der Länder und Provinzen ist — müßte davon wissen, daß 
bis 1931 diese 2 Milliarden ausgegeben werden sollen. 
Ich komme zum Ausbau. Wie soll nun ein solches Hauptnetz von 
Landstraßen dem zukünftigen Verkehr angepaßt werden? Das ist 
meines Erachtens die Kardinalirage in technischer und wirtschaftlicher 
Hinsicht. Es gibt zwei Möglichkeiten. Man kann die bestehenden Straßen 
dem neuzeitlichen Verkehr anpassen, und man kann neue Straßen bauen, 
die nur dem Kraftwagenverkehr dienen. Man kann auch beides tun oder 
schließlich Mittelwege einschlagen. Wählt man die erstgenannte Art, den 
Ausbau der bestehenden Straßen, so wird man den Bau von Nur-Auto- 
straßen auf die schon erwähnten Sonderfälle beschränken können, aber 
nicht umgekehrt. Der Nahverkehr erfordert trotz des Baues von Nur- 
Autostraßen auch die Verbesserung der bestehenden Straßen. Schließ- 
lich ist noch der Gedanke zu erwähnen, die bestehenden Straßen auch 
als Nur-Autostraßen auszubauen und dann für den Pferdeverkehr billige 
Nebenstraßen zu bauen. Im folgenden sei der Ausbau der be- 
stehenden Straßen kurz als „Ausbau“ bezeichnet, und die 
Straßen, die nur dem Kraftwagenverkehr dienen sollen, sollen kurz 
„Nur-Autostraßen‘“ genannt werden, da die Ausdrücke „Auto- 
straße, Autofernstraße‘“ nicht eindeutig und daher irreführend sind und 
die Bezeichnung Autobahnstraße zwar treffend ist, aber heute noch nicht 
Ohne weiteres der Allgemeinheit verständlich sein wird. Deshalb bitte 
ich, den Ausdruck „Nur-Autostraße‘, um jedes Mißverständnis vermeiden 
zu können, wählen zu dürfen. 
Ich brauche hier in diesem Kreise nicht näher auf den Ausbauder 
bestehenden Straßen einzugehen. Die Fahrbahn muß auf ihre 
ganze Länge eine widerstandsfähige, staubfreie Decklage erhalten, die 
Il. Der Aust 
1
	        

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Autofernstraße Berlin, Leipzig, München, Rom. Hansa-Buchdr., 1927.
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