Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Bevölkerungslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

ZA 
Erster geschichtlicher Teil 
günstigeren Gestaltung des Nahrungsspielraumes drohen können, zu 
entgehen, Es handelt sich um den Nahrungsausgleich zwischen 
mehr oder weniger ergiebigeren Jahreszeiten. Wir hören mitunter, 
daß diese Völkerschaften Nahrungsmittel für die weniger ergiebige 
Jahreszeit, namentlich durch Räuchern, konservieren. 
Es ist eine heiß umstrittene Frage, in welcher Weise sich aus 
diesen einfachen Verhältnissen heraus eine höhere wirtschaftliche 
Kultur, vor allem Seßhaftigkeit und Ackerbau, also die Voraus- 
setzungen einer größeren Volksdichte, und eines stärkeren Volks- 
wachstums, ausgebildet haben. Auf der einen Seite finden wir häufig 
betont, welch große Bedeutung für den wirtschaftlichen Fortschritt 
der Not und dem äußeren Zwang zukommt, wie sehr der Fortschritt 
davon abhängt, daß die steigende Volksdichte zu intensiverer Arbeit 
und besserer Ausnutzung des Bodens gezwungen hat. Wir werden 
diesem Zusammenhang, der einen sehr richtigen und wichtigen Kern 
enthält, später noch öfters begegnen. Für den etsten Aufstieg aus 
den primitiven Zuständen trifft jedoch dieser Zusammenhang nicht 
zu. Es wäre sonst auch nicht zu erklären, daß und warum so zahl- 
reiche Völkerschaften bis hinein in unsere Tage auf dieser Stufe 
der Sammelwirtschaft und der niederen Jäger stehen geblieben sind. 
Müller-Lyer hat einmal gesagt, daß es leichter zu begreifen sei, 
„daß das Neue aus dem Überfluß hervorquillt, als daß es aus dem 
verschrumpfenden Mangel entspringen sollte. Denn die Notdurft läßt 
das geistige Leben verkümmern und die erfinderische Tätigkeit ist 
deshalb bei primitiven Völkern, denen es an Not wahrlich nicht 
gebricht, auf ein Minimum reduziert, während sie bei den reichsten 
Nationen ihre höchsten Triumphe feiert!) B. Kohn?) meint, daß 
die bessere, gesichertere wirtschaftliche Basis zunächst eine größere 
Anreicherung der Bevölkerung gestattete und eine erhöhte Be- 
völkerungszahl und -dichte schuf. Es waren stets bestimmte natür- 
liche Voraussetzungen erforderlich, die z. B. in Ozeanien fehlten, 
um eine größere Verdichtung der Bevölkerung zu ermöglichen. 
Müller-Lyer hat darauf hingewiesen ®), daß zuerst in den frucht- 
baren chinesischen Flußebenen des Jang-tse-Kiang und des Hoang-ho, 
im babylonischen Zweistromland, im Nilland Ägypten und dem 
Gangesland der östlichen Inder die Zivilisation aufgeblüht sei. 
Auch Cunow hat nachdrücklich hervorgehoben, daß ein reines 
‘) Phasen der Kultur, 1908, S. 306. 
’) Weltgeschichte von L. M. Hartmann, ı. Bd., 1910. — E. Kohn, Urge- 
schichtliche Einleitung, S. 18. 
3) a. a. O,, S. 260.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Bevölkerungslehre. Fischer, 1929.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.