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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Der neue Naturbegriff und die Kritik der Astrologie. 
203 
ihm: Aber so die Sonn nit were, so wüchs er nicht. Dencken 
nicht, dass die Sonn ihn mache, Firmament oder dergleichen: 
aber also mercken, das die werme der Sonnen eine solche Zeit 
gibt . . . Zween Zwilling, die einander gleich sehen, weicher hatts 
vom anderen, das er dem andern gleich sieht? Keiner. Was wollten 
wir dann uns Jovische kinder heissen und Monische, dieweil wir 
sind gegeneinander wie die Zwilling?“ So tritt auch hier 
die wechselseitige harmonische Entsprechung an die Stelle 
der unmittelbaren Abhängigkeit : der „physische Einfluss“ wird 
durch den „idealen“ Einfluss ersetzt, den alle Teile des Univer- 
sums, als Repräsentanten ein und derselben Gesamtordnung, auf 
einander ausüben. Wenn dennoch in diesem absolut umkehrbaren 
Wechselverhältnis ein Vorrang des einen Gliedes vor dem andern 
bezeichnet werden soll, so könnte er nur auf Seiten des Menschen 
gefunden werden: billiger sage man, der Mars arte dem Menschen 
nach, als der Mensch dem Mars, „denn der Mensch ist mehr als 
Mars und andere Planeten.“ Es ist eine eigentümliche Wendung 
und Rückkehr, die der Gedanke hier vollzogen hat. Um die an- 
Ihropocentrische Zweckbetrachtung zu entwurzeln und der Natur 
ihr eigenes Recht zu verschaffen, musste von der Bedingtheit des 
Mikrokosmos durch den Makrokosmos ausgegangen werden. Jetzi 
aber zeigt sich die entgegengesetzte Tendenz: das Ich soll dem 
Naturlauf nicht unbedingt aufgeopfert, cs soll aus ihm heraus- 
gehoben und ihm entgegengestellt werden. Der Mensch wird 
wieder der ideelle Mittelpunkt des Seins: er ist „so edel bei Gott 
und so hoch bei Gott fürgenommen, dass sein Bildtnuss abcontra- 
feith ist im Himmel mit allem seinen Thun und Lassen, guts und 
böses.“2%) Der Widerspruch. der sich hier aultut, ist indes die 
Vorstufe einer neuen Synthese. Die zentrale Stellung, die dem 
empirischen Menschen entrissen ist, gilt es in einem anderen 
und tieferen Sinne, dem Bewusstsein und dem Geiste wiedelr 
zu erobern. Der Versuch der reinen und objektiven Abscheidung 
des Naturproblems führt selbst zu dieser Aufgabe zurück, die nun- 
mehr, wie wir sehen werden, von verschiedenen Seiten her in An- 
griff genommen wird. — 
Tritt somit ein neues Bild der Wirklichkeit bei Paracelsus 
deutlich heraus, so ist es allerdings mehr in naiver Sicherheit 
arschaut, als im Einzelnen abstrakt und begrifflich begründet. Es
	        

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Encyklopädie Der Rechtswissenschaft. Duncker & Humblot [u.a.], 1904.
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