Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Völkerrecht und Landesrecht

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

Ye 3 
desrecht nicht in Völkerrecht verwandelt, würde ich nicht für 
nöthig finden, nochmals zu erwähnen, wenn nicht einzelne Stim- 
men der Litteratur die unrichtige Auffassung in der That zum 
Ausdrucke gebracht hätten.!) 
Die nicht minder zahlreichen und wichtigen völkerrechtlichen 
Blankettsätze einer zweiten Art lassen sich kurz dahin charakte- 
risiren, dass sie durch Verweisung auf das staatliche Recht Völker- 
recht und Landesrecht in Einklang zu setzen bestimmt sind. 
Und zwar in der doppelten Richtung, dass sie die Auferlegung 
über die landesrechtlich gezogenen Schranken hinausgehender 
Verpflichtungen, wie die Zuerkennung von Rechten ver- 
meiden wollen, die das Maass eines landesrechtlich anerkannten 
Interessenschutzes überschreiten würden. Es geschieht dies in der 
Form, dass die völkerrechtliche Norm die Entstehung (oder Nicht- 
entstehung) internationaler Rechte und Pflichten an die Vor- 
aussetzung bindet, dass das Gesetz des zu berechtigenden oder des 
zu verpflichtenden Staates diesem Staate selbst, seinen Organen oder 
seinen Unterthanen bestimmte Fähigkeiten, Rechte gewährt (oder 
versagt) oder Pflichten auferlegt. Ich erinnere an die Auslieferungs- 
verträge, die den Auslieferungsanspruch allesammt von der wirk- 
lichen oder doch behaupteten Entstehung: staatlichen Strafrechts 
Verkehr mit dem anderen eventuell die nach seinem Recht ihm angehörige 
Person doch nicht als sein Bürger, anzusehen sein. Noch deutlicher manche 
Vereinbarungen bezüglich der Nationalität der Kauffahrteischiffe; vergl. z. B. 
Freundschaftsvertrag zwischen dem Deutschen Reiche und der Türkei vom 
26. Aug. 1890 (RGBl, 1891, S. 117) Art. 14: „Sollte ein Schiff nach deutschem 
Recht als deutsches und zu gleicher Zeit nach ottomanischem Recht als otto- 
manisches betrachtet werden, so kann jeder der beiden hohen Theile in seinen 
Gewässern dieses Schiff als zu seiner Nationalität gehörig behandeln“. 
1) So sagt Stoerk, HHIIS. 523f.: es „treten diese von einander sehr 
abweichenden Festsetzungen der partikulären Seerechte (über die Nationalität 
der Schiffe u. s, w.) in die Sphäre des internationalen Rechts ein und bilden, 
obwohl an und für sich nur staatsrechtlichen‘ Charakters, doch gleich- 
zeitig einen integrirenden Theil des Völkerrechts, weil sie viel- 
fach internationalen Verträgen mit zu Grunde gelegt werden“. Und Tezner, 
Zeitschr. f. d. Privat- und öffentl. Recht XX S. 142 spricht von der Möglich- 
keit, dass das Völkerrecht die staatsrechtlichen Normen über die Gültigkeit 
der nach aussen gerichteten Erklärungen der Staatsorgane „recipire“. 
Folgerichtig müssten die Rechtsnormen der deutschen Gliedstaaten über die 
Repräsentationsbefugniss ibrer Staatsoberhäupter Reichsrecht geworden 
sein. weil der Bundesrath die Legitimation seiner Mitglieder zu prüfen hat!
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.