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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892064774
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237066
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Urzeit und Mittelalter
Volume count:
Abt. 1
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1904
Scope:
XVI, 420 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zehntes Buch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

160 
hundert hinein Z gab es Gerbereien, welche diese beiden Vorrichtungen 
als einzige Maschinen ihr eigen nannten, man kann sogar heute noch 
kleinere Gerbereien sehen, bei welchen sich diese Zustände erhalten haben. 
Die Erfindung der Schnellgerberei, d. h. der Gerbung mit Lohbrühen, 
und die Erkenntnis, daß ein Bewegen der Häute in der Gerbflüssigkeit 
die Gerbung beschleunige, führte zu einer ungeheuren Reihe von Maschinen 
und Patenten, und diese Vorrichtungen haben dann ihren Einfluß auch 
auf andere Prozesse ausgeübt. Anton Fay schlug um die Wende des 
18. Jahrhunderts vor, mit Schaufeln versehene Wagenräder an senk 
rechter Achse in die Gruben zu bringen 2 * ), — es ist das Prinzip, 
welches heute noch in dem Rühräschern durchgeführt ist. Die Idee 
der Bewegung der Häute durch Haspel oder der ganzen Gerbflüssigkeit 
mitsamt den Häuten in rotierenden Fässern stammt ebenfalls schon aus 
jener Zeit^), und solche rotierende Fässer haben seitdem Eingang zu 
den allerverschiedensten Zwecken gefunden; sie dienen nicht nur zum 
Gerben in der Brühengerbung, in der Chromgerbung und in den ver 
schiedenen Zweigen der Weißgerberei, sie werden auch benutzt zum 
Beizen, zum Färben für den Fall, daß beide Seiten des Felles gefärbt 
werden sollen, zum Schmieren der Häute und Felle, hin und wieder 
zum Enthaaren, wobei die gegenseitige Reibung der Häute und Felle 
die Enthaarung bewirkt, zum Wässern und Waschen, endlich sind sie 
auch der Ersatz der alten Walke geworden, indem die Fettgerberei sich 
ihrer zum Einarbeiten des Fettes in die Haut bedient und indem man 
sie zum völligen Erweichen der in reinem Wasser geweichten, getrockneten 
Häute benutzt. 
Interessant unter dem Gesichtspunkte dieser Kategorie ist auch ein 
Vorschlag zu einer Enthaarungsmaschine 4 ), bei welcher, ähnlich wie bei 
dem eben beschriebenen Walkfaß, die Reibung zum Enthaaren benützt 
wird, indem nämlich in einem mit Wasser und Fellen gefüllten Faß 
eine Achse rotiert, welche nach Art eines Quirls mit Holzstäben be 
setzt ist. 
Diese Vorschläge und Erfindungen bilden etwa den Inhalt der 
ersten Reihe von Operationen, sie wurden alle schon um die Wende 
des vorigen Jahrhunderts gemacht, aber ein Aufschwung der maschinellen 
Technik datiert nicht aus jener Zeit, weil eben zur Überwindung jenes 
zweiten Hindernisses noch gar keine Vorarbeiten getroffen waren. Die 
Entwicklung der zur zweiten Kategorie gehörigen Maschinen ist ein 
außerordentlich interessantes Beispiel für die Entwicklung einer voll 
kommen neuen Maschinentechnik. Das Bewußtsein nach dem Bedürf- 
') Vgl. Weiskirchner 1896, S. 494. -) Hermbstädt 1803, S. 169. 
-) Vgl. bei Pelzer 1837, S. 270; Missels Vorschlag 1810. 
4 ) Vgl. auch Almanach 1808, S. 588 und Dumas 1846, S. 692.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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