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Antike Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Antike Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
86245896X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-97234
Document type:
Monograph
Author:
Neurath, Otto http://d-nb.info/gnd/118587420
Title:
Antike Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Teubner
Year of publication:
1909
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 156, 48 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel - Das Zeitalter der griechischen Kolonisation (Mitte 8. Jahrh. v. Chr. bis Ende 6. Jahrh. v. Chr.)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Antike Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung - Die Entwicklung der antiken Wirtschaftsgeschichte
  • Erstes Kapitel - Übersicht über die wirtschaftliche Entwicklung des Orients bis zur Schaffung des griechisch-orientalischen Wirtschaftssystem (bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Zweites Kapitel - Das Zeitalter des Schatzhandels in Griechenland (bis Mitte 8. Jahrh. v. Chr.)
  • Drittes Kapitel - Das Zeitalter der griechischen Kolonisation (Mitte 8. Jahrh. v. Chr. bis Ende 6. Jahrh. v. Chr.)
  • Viertes Kapitel - Das griechische Wirtschaftssystem (Ende 6. Jahrh. v. Chr. bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Fünftes Kapitel - Das griechisch-orientalische Wirtschaftssystem (Ende 4. Jahrh. v. Chr. bis Mitte 2. Jahrh. v. Chr.)
  • Sechstes Kapitel - Die Entwicklung der römischen Weltwirtschaft (bis Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Siebentes Kapitel - Das römische Reich als Wirtschaftskörper (Ende der Republik und Beginn der Kaiserzeit)
  • Achtes Kapitel - Ausbau und Ende der antiken Weltwirtschaft (von Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Überblick

Full text

34 Drittes Kapitel. Das Zeitalter der griechischen Kolonisation. 
errichtet waren. Die überaus günstige Lage der Rhonelandschaft 
fiel bereits den Alten auf, und Strabo, dem wir die obige Schil 
derung zum Teil entnahmen, glaubt denn auch ein Werk der Vor 
sehung darin erblicken zu müssen (Strabo IV, l). Die Rhone selbst, 
sowie ihre schiffbaren Nebenflüsse wurden vielfach zum Transport 
verwendet; wo die Flüsse zu reißend waren, brachte man die Waren 
zu Wagen stromaufwärts und fuhr mit der vielfach voluminöseren 
Rückfracht zu Schiff zur Küste. Von der Rhone aus befuhr man 
den Arar (Saône) und Dubis (Doubs), von denen man über schmale 
Bergketten zur Seqnana (Seine) und zum Liger (Loire) gelangte, 
welche die Fremden zum Kanal und zum Atlantischen Ozean führten. 
Von der Nordküste Galliens aus fand der griechische und später 
der römische Kaufmann bald seinen Weg nach Britannien. Die 
hellenische Kultur verbreitete sich so rasch gegen Norden, zumal 
die nördlichen Stämme der Kelten den Kaufleuten freundlicher 
gegenüberstanden als die Küstenvölker, zum Teil wohl deshalb, 
weil sie eine kriegerische Invasion nicht zu fürchten brauchten. 
Nachdem Massalia im Verein mit seinen Kolonien kleinere Kämpfe 
mit den Küstenvölkern bestanden hatte, kam es zu Zusammenstößen 
mit Karthago, die für Massalia glücklich endeten (S. 37). Mit 
Rom begannen im 4. Jahrhundert freundliche Beziehungen, denen 
ein reger Handelsverkehr folgte. Diese Freundschaft veranlaßte 
auch Massalia im Jahre 218, als Hannibal gegen Rom mar 
schierte, das Heer der Karthager zu zwingen, den Weg über die 
Alpen zu wählen statt des leichteren längs der Küste. Die Nieder 
lage Karthagos bedeutete für Massalia einen neuen Aufschwung, 
bis schließlich die römische Kolonisation dauernd Massalia hemmte 
(S. 118). Die Schiffer dieser Stadt waren gleich denen der Phokäer 
durch ihre Kühnheit berühmt, es war auch ein Gelehrter aus 
Massalia — Pytheas — der zur Zeit Alexanders eine Entdeckungs 
fahrt in die nordischen Meere unternahm und die nördlichen Küsten 
Britanniens und die Germaniens jenseits der Elbe besuchte. Neben 
Massalia sind nur wenige Kolonien der kleinasiatischen Griechen 
im Westmeer zu finden. Nur die Rhodier, die schon früh eine her 
vorragende Seemacht besaßen, konnten im 7. Jahrhundert Gela 
auf Sizilien gründen, das selbst nach etwas mehr als hundert 
Jahren die Stadt Akragas erbaute. 
Die meisten anderen Kolonien in Unteritalien und auf Sizi 
lien, die seit der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts entstanden, 
waren europäischen Ursprungs. Hier war die Gelegenheit geboten,
	        

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Antike Wirtschaftsgeschichte. Teubner, 1909.
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