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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

218 
des Lohnwerks zurück, und zwar zu dieser in einer zweifachen Weise. 
Entweder nämlich beschränkten sie sich auf die typische Lohngerberei für 
den Privatkunden, welche hauptsächlich Sämischgerberei neben wenig 
Weißgerberei an Schaffellen oder Schaf- und Katzenpelzen umfaßt; 
die kleinen Weißgerber, welche ich besuchte, üben sämtlich fast nur noch 
Lohngerberei aus, und es ist nicht uninteressant, in ihren Auftrag 
büchern zu blättern, um hier zu sehen, wie einerseits die Zahl der 
Aufträge von Jahr zu Jahr abnimmt, andererseits aber zu sehen, wie 
von Jahr zu Jahr die immer weniger werdenden Aufträge aus immer 
weiteren Fernen zu ihnen gelangen. Es ist das ein Zeichen dafür, 
daß zuerst in ihrer näheren, und dann in immer fernerer Umgebung die 
Weißgerbereien eingegangen sind, bis die betreffende Lohngerberei schließ 
lich noch den einzigen Gewerbetreibenden dieser Art in einem großen 
weiten Territorium darstellt. Hat dieses Territorium schließlich eine 
gewisse obere, und die Lohnarbeit eine gewisse unter Grenze erreicht, 
dann geht die Lohnarbeit, soweit Sämischgerberei vorliegt, durch zwei 
Hände; denn nunmehr rentiert die alte, der Erhaltung sehr bedürftige 
Sämischgerberwalke nicht mehr; daher geht diese ein, und der Lohngerber 
wässert, äschert, entfleischt und enthaart die Häute zwar noch selbst, aber 
zum Walken schickt er die Blößen in die Fabrik oder an irgendeinen 
anderen Sämischgerber, welchem der Zufall in halbwegs handlicher 
Nähe noch eine Walke aufgehoben hat. 
Letztere Form des Betriebes kann man wohl als eineZwerggerberei, 
als einen Zwergbetrieb bezeichnen, nämlich unter dem Gesichtspunkte, 
daß die Aufträge bereits so gering geworden sind, daß sie nicht einmal 
mehr die Erhaltung der zum vollen Betriebe nötigen Betriebsmittel 
ermöglichen; freilich ist gerade die Walke in ihrer durch Wasserkraft 
betriebenen Form ein für kleinere Geschäftsbetriebe ziemlich kostspieliges 
Betriebsmittel; allein, wir haben gesehen, daß auch da eine Rückkehr 
zu einer einfacheren Form mit Handbetrieb gefunden werden kann; daß 
die einfachere Form dieses Betriebsmittels so äußerst selten vorhanden 
ist, ist auffallend, und beweist die geringe Initiative des allerdings oft 
tief genug gesunkenen Handwerks, wenn es gilt, die eigene Selbständigkeit 
zu verteidigen. 
Diese letztere Form erinnert aber auch noch an ein anderes Betriebs 
system, nämlich an die Hausindustrie insofern, als sich hier zwischen 
dem an der Walke arbeitenden Gerber und den Privatkunden als 
Mittelsperson der bis zu einem gewissen Grade eines kleinen Marktes 
kundige Zwerggerber einschiebt; dies sei nur angeführt, um zu zeigen, 
zu welch interessanten ökonomischen Verhältnissen ein Betriebsmittel, 
wie es die Walke ist, Anlaß geben kann. Es ist eine Form der Arbeits 
teilung im kleinen, aber veranlaßt durch ganz andere Motive, als man
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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