Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Entwicklung der Weißgerberei

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1.Teil. Die Rohstoffe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

46 
Voraussetzung hat, und dessen technische Unterlage eben die Salzung 
darstellt. 
Neben dem Salzen hat man sich, da man die Wichtigkeit zweck 
mäßiger Konservierung frühzeitig erkannte, auch noch um andere Kon 
servierungsmethoden bemüht. Schon Hermbstädt 2 ) schlug um die Wende 
des 18. Jahrhunderts die Behandlung mit verdünnter Schwefelsäure 
vor, verdünnte Säuren hat man dann immer wieder versucht, das sog. 
Pickeln der Amerikaners geschieht durch Legen der Häute in starke 
Kochsalzlaugen, welche mit etwas Schwefelsäure versetzt sind, und die 
Methode der Räucherung 8 ), welche früher eine gewisse Rolle gespielt 
hat, kommt heute fast nicht mehr vor. Ein eigenartiges Bild gewähren 
die unter dem Namen „Kipse" bekannten Rohwaren; es sind dies 
Häute und Felle, welche mit dem zu einem Brei angerührten Konser 
vierungsmittel bestrichen sind. Schon im 17. Jahrhundert kamen aus 
Amerika Damhirschfelle, welche mittels einer in Amerika vorkommenden 
Erde zubereitet waren 4 ), stellenweise wendet man einen Kalkbrei °) an, 
in Westindien 8 ) und auch in Ostindien 7 ), wo Kochsalz selten und teuer 
ist, wird eine dort vorkommende stark Glaubersalz haltige Erdart, welche 
mit Wasser zu einem dicken Brei angerührt und dann auf der Fleisch 
oder Aasseite ausgestrichen wird, zur Häutekonservierung verwendet; 
man nennt derartige konservierte Rohware „Belegte Kipse", während 
man die neuerdings in manchen Gegenden mit Arsenik behandelten 
„arsenifizierte Kipse" oder „Arsenikkipse" nennt. 
Eine immer größere Rolle in der auswärtigen Handelsstatistik 
spielen die sog. „halbgaren" Felle. Es sind das Schaf- und Ziegen 
felle meist aus Ostindien 8 ), aber auch anderer Provenienzen, welche von 
den dort ansässigen Exportgesellschaften mit vegetabilischen Gerbstoffen 
oder mit Chrom zur Konservierung vorgegerbt werden. 
Eine dritte Methode zur Konservierung, welche man neben der 
Entziehung von Wasser durch Trocknen und neben der Desinfektion 
durch antiseptische Mittel anwendet, sind die noch nicht sehr weit über das 
Verbrauchsstadium hinausgekommenen Methoden der Anwendung nie- 
drigerTemperaturenzur Konservierung von rohen Fellen und Pelzen 9 ). 
Über all diese hier kurz gestreiften Konservierungsmethoden existiert 
in den Fachzeitschriften eine riesenhafte Litteratur, welche neuerdings 
immer mehr an Bedeutung gewinnt, als sich die nationale Gesetzgebung 
verschiedener Länder, so von Deutschland, England, Vereinigte Staaten 
') Hermbstädt 1807, Bd. II, S. 175. 2 ) Dämmer 1911, Bd. III, S. 913—914. 
s) Hermbstädt 1807, Bd. II, S. 191. *) Schauplatz 1775, Bd. IV, S. 120. 
5 ) Jörissen 1909, S. 40. * 6 ) Heinzerling 1882, S. 16. 
7 ) Dämmer 1911, Bd. III, S. 914. ») Jörissen 1909, S. 40. 
9 ) Schuh und Leder 1898, Nr. 40, S. 37-39.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.