Full text : Die Fabriksparkasse

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mittelt  die  Verträge  mit  einer  Lebensversicherungsgesellschaft. ­
  DieHöhe  derVersicherung  ist  von  derFirma  auf  je
1000  Jl  festgesetzt  worden.  Der  Versicherungsbetrag  wird,
wenn  nicht  vorher  beim  Tode,  so  nach  vollendetem  60.  Lebensjahr ­
  ausgezahlt.  Diese  Einrichtung  gilt  für  Arbeiter  und
Arbeiterinnen  vom  21.—50.  Lebensjahr.  Die  Firma  vermittelt ­
  den  Verkehr  mit  der  Versicherungsanstalt  unentgeltlich ­
  und  besorgt  die  Einziehung  der  Prämien  monatlich. ­
  Die  Aufnahme  der  Arbeiter  ist  kostenfrei,  und  die
Anrechnung  der  Policengebühr  kommt  in  Fortfall.  Ebenso ­
  kommen  bei  monatlicher  Zahlung,  solange  sie  durch
die  Firma  geschieht,  die  Zwischenzinsen  in  Fortfall.  Die
Firma  vergütet  a / 3 ,  und  der  Arbeiter  selbst  bezahlt  2 / s  der
Prämie.  Das  würde  also  bei  einem  Manne,  der  mit  dem
21.  Lebensjahr  ein  tritt,  in  den  ersten  drei  Jahren  für
seinen  Teil  14,46  Jl  und  vom  vierten  Jahre  ab  nur
10,88  Jl  betragen.  Er  bekommt  dann  1000  Jl  zurück.
Den  tüchtigen  vorwärtsstrebenden  Arbeiter  wird  also  der
Aufstieg  auf  der  sozialen  Stufenleiter  erleichtert,  ohne
—  und  darauf  legen  wir  den  größten  Wert  —  ihn  in
seiner  Bewegungsfreiheit  zu  hemmen.  Wenn  er  nämlich
bei  uns  aus  der  Beschäftigung  ausscheidet,  so  bekommt
er  seine  Lebensversicherungspolice  ausgehändigt,  und  er
kann  diese  entweder  mit  s / 3  selbst  übernehmen  oder  er
kann  sie  in  eine  prämienfreie  umwandeln.
Wenn  ich  den  Sparkassenbestand  im  Betrage  von
93  000  Jl  und  die  Beteiligung  an  der  Lebensversicherung
mit  117  000  Jl  zugrunde  lege,  so  beträgt  das  Gesamtvermögen ­
  unserer  Arbeiterschaft  210  000  Jl.
3.  Die  Sparkassen  der  Firma  D.  Peters  &  (To.,
G.  m.  b.  H.  in  Elberfeld-Neviges.
Vom  Mitglied  der  Firma,  Herrn  W.  Korlf,  Neviges.
In  den  Vorträgen  der  Herren  Referenten  zu  Punkt  II
der  Tagesordnung  kam  der  Gedanke  zum  Ausdrucke,  daß
es  wünschenswert  ist,  den  Sparsinn  der  jugendlichen
Arbeiter  durch  Einführung  von  Zwangssparkassen  zu
fördern.  Die  Diskussion  ergab,  daß  diese  Forderung  die
Zustimmung  weiter  Kreise  findet.
An  einem  Beispiele  zu  zeigen,  daß  man  den  Sparzwang
aber  auch  auf  sämtliche  Arbeiter  eines  Betriebes,  und  zwar
            
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