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sammenbringen seiner Millionen anwandte, wurde er
nicht angegriffen; im Gegenteil, in seinen späteren Jahren
wenigstens, wurde er als ein sehr schlauer Mann dargestellt,
der sein Geld durch rechtmäßige Mittel erworben habe.
Es war seine Knickerei, die zu seiner Unbeliebtheit den
Grund legte. Die als ein wichtiges Mittel zur Erlangung
von Reichtum gepriesene strenge Sparsamkeit wurde ver-
arteilt, nachdem der Reichtum erworben war. Es hatte
sich ein gewisser Zustand der öffentlichen Meinung oder
sine Regel ausgebildet, wonach man beinahe forderte, daß
der Millionär „auszugeben verstünde‘“; er sollte kostspielig
leben, im Glanze strahlen und irgendeine Lieblings-
philanthropie besitzen.
Sages widerspenstiges Wesen ließ ihn ganz verschieden
von den anderen reichen Männern seiner Zeit erscheinen.
Für ihn gab es kein Sich-gehen-lassen, keine Verschwendung,
keine kostbaren Steckenpferde oder prunkhaften Schau-
stellungen. Er war ein Mann, der seiner Klasse mißfiel
und ihre Vorschriften verletzte; seine Klasse hatte den
Eindruck, daß er der großen Masse des Volkes den Reich-
tum dadurch verhaßt machte, daß er ihn nicht mit jener
Großmut anlegen wollte, die, wie man annahm, die allge-
meine Feindseligkeit gegen das System mildere.
Hieraus entstand eine ungebührliche, gereizte Kritik
seiner Persönlichkeit. Er gab nur gerade genug aus, um
sich einen behaglichen Wohnsitz in der fünften Avenue
zu gestatten; abgesehen von dieser bescheidenen Ausgabe
war er notorisch sparsam, sogar seine Kleider wurden im
Lande bespöttelt.
Hätte er dem herrschenden Brauch nachgegeben und
sich durch verblüffende Schenkungen oder Stiftungen
(die sich durch weitere Plünderungen wieder einbringen
ließen) den Ruf erkauft, ein Philanthrop und „Wohltäter
der Menschheit“ zu sein, so wäre er unfehlbar anders
beurteilt worden. Er machte jedoch keinen Versuch, die
strenge öffentliche Meinung günstig zu stimmen; zu seiner
Ehre sei gesagt, daß er seinen geizigen Idealen uner-
schütterlich treu blieb; er bewarb sich niemals um Lob,
noch machte er den Versuch, dadurch versöhnlich zu wirken,