Full text : Baugenossenschaften und der Berliner Spar- und Bauverein

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Bei  den  Grundstücken  Sickingen-Str.  8  und  Mirbach-Straße
  ist  zum  erstenmal  im  Jahre  1901  eine  Abschreibungsquote ­
  von  der  Belastung  abgezahlt  worden.  In  Wirklichkeit
kann  man  wohl  von  den  Abschreibungen  der  Häuserwerte
absehen,  da  der  Wert  der  Grundstücke  infolge  der  gestiegenen
Bodenwerte  und  der  höheren  Mietserträge  heute  höher  anzusetzen ­
  ist,  als  zur  Zeit  ihrer  Anschaffung.  Für  die  Grundstücke ­
  in  der  Sickingen-Straße,  welche  der  Verein  zuerst  erworben ­
  hat,  wird  angegeben,  daß  der  Wert  heute  den  Anscbaffungswert
  um  100  000  M.  übersteigt.  Es  gibt  daher  wohl
ein  zutreffenderes  Bild  von  dem  Verhältnis  der  Hypotheken
zu  den  Grundstückswerten,  wenn  wir  den  gerichtlichen  Taxwert ­
  zur  Zeit  der  Fertigstellung  der  Häuser  den  Hypotheken
gegenüberstellen.

Grundstücke

Gerichtlicher
Taxwert
M.

Hypotheken
M.

Sickingen-Strafse  8  .  .

262  000,—

199  088,97

Sickmgen-Strafse  7  .  .

245  650,-200

  000,—

Westend

107  293,65

101000,—

Sclireinerstrafse....

434  490,-318

  000,—

Mirbach-Strafse  ....

460  000,—

388  582,58

Stargarder  Strafse  .  .

744  485,—

546  000,—

2  253  918,65

1  752  671,65

Die  Belastung  macht  demnach  77  %  des  gerichtlichen
Taxwertes  aus.
Wir  sehen,  daß  bei  den  Grundstücken  Westend  und
Stargarder  Straße  die  gerichtliche  Taxe  hinter  dem  Anschaffungspreise ­
  zurückbleibt.
Es  dürfte  von  Interesse  sein,  im  folgenden  noch  eine
tabellarische  Übersicht  über  die  Eigentümer  der  Hypotheken
und  die  Höhe  der  Verzinsung  zu  geben:
(Siehe  Tabelle  auf  S.  61).
51  000  M.  stammen  von  der  Versicherungsanstalt  der
Provinz  Brandenburg,  794  000  M.  von  der  von  Berlin.
Wenn  wir  von  der  Summe  der  Anschaffüngskosten,
welche  der  Verein  für  die  einzelnen  Häuser  aufzuwenden
            
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