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Wir haben z. B. für das Sexualverhältnis (das Knabenprozent)
in Dänemark für die Jahre 1911—1920 folgende Zahlen:
Zahl der .
lebend Geborenen | Hiervon Knaben
L911
L912
1913
1914
1915
1916
1917
1918
1919
1920
1911— 1920
3
7? 933
359
475
7 204
3 7/08
” 2]
37 704
"7 509
>QC
J_
12 507
38 72°
7182
— 795 875
+
730
926
245
5436
30 062
371 U.
D;e
N
Sexualproportion
0,5112
0,7133
0” 104
” 118
26
„133
"10
5137
5156
an = 0,5108
a = 0.5124
Die Aufgabe, einen für das gesamte Jahrzehnt gemeinsamen
Wert a‘ für das Sexualverhältnis zu erhalten, ist eine Ausgleichungs-
aufgabe der oben im $ 261 beschriebenen Art; sie setzt — als
Theorie — voraus, daß für das Sexualverhältnis ein gewisser kon-
stanter Wert «‘ vorliegt, so daß die von Jahr zu Jahr vorgefundenen
Abweichungen (Fehler) als von zufälligen Ursachen stammend an-
zenommen werden können. . Hiernach wäre der ausgeglichene Wert «‘
lann so zu bestimmen, daß die Quadratsumme der Abweichungen
& — Ay, U — Ag, U — Ugy 000004 U — K09
ein Minimum ergibt, wonach man gemäß obiger Darstellung
a = a +o +0 .... +&0&,0) = 0,5124
erhält.
Aus den gegebenen Zahlen kann man indes auch einen Aus-
druck für «’ finden, indem man
D 371903
N 725875 — 09124
setzt, was hier den gleichen Wert ergibt; es ist jedoch klar, daß
diese beiden Rechenmethoden im allgemeinen nicht dasselbe Re-
sultat zu ergeben brauchen.
Nichtsdestoweniger kann die Bestimmung von «‘ durch den
Bruch = ebenfalls als Resultat einer Ausgleichung nach der
Methode kleinster Quadrate betrachtet werden. Sieht man davon
ab, daß n,, Ns, Ns.... Nıg Nicht gleich groß sind, daß also die bei
ler Bestimmung von &,, Co, Ka .... Vorliegenden mittleren Fehler