Full text : Zollhandbuch für die Ausfuhr nach Rußland 1906-1917

Durchmesser  von  12y 2  mm  und  weniger,  werden
nach  Art.  155,  Punkt  2,  verzollt.
Kupferplatten,  bemalt,  —  nach  Art.  143,  P.  2
(C.  87,  Nr.  13  242).
Alle  Legierungen  einfacher  Metalle  (Kupfer,  Zinn,
Zink  u.  a.)  mit  Metalloiden  (Arsen,  Phosphor  u.  a.)  —  nach
Art.  143  (C.  99,  Nr.  6238).
Da  unter  Zinn  des  Art.  144  des  Tarifs  solches  Zinn
zu  verstehen  ist,  welches  auf  dem  gewöhnlichen  Wege  aus
Zinnerzen  gewonnen  wird  und  seiner  Herkunft  nach  nicht
mehr  als  0,3  v.  H.  Blei  enthalten  kann,  ist  laut  Ukas  des
Dirigierenden  Senats  von  1908,  Nr.  11  550  eine  Legierung
von  Zinn  mit  einer  geringen  Menge  Blei  (z.  B.  4,06  v.  H.,  wie
es  in  der  strittigen  Ware  der  Pall  war),  nach  Art.  143  zu  verzollen. ­
  (C.  09,  Nr.  5962,  P.  19.)
144.  Zinn:
1.  in  Blöcken,  Stangen  und  Bruch,  für  das  Pud  0,6772  ®
2.  in  Blechen,  auch  geschliffen  und  poliert;
Spiegelfolie;  verzinntes  Bleiblech,  für  das  Pud  .  1,50  R
Anmerkung.  Mit  Farbe  oder  farbigem
Lack  überzogenes  Zinnblech  und  verzinntes  Bleiblech ­
  werden  nach  Punkt  2  dieses  Artikels  mit
einem  Zuschlag  von  50  v.  H.  verzollt.
Eine  Legierung  von  Zinn  mit  einer  geringen
Menge  Blei  —  s.  unter  Art.  143  das  C.  09,  Nr.  5652,  P.  19.

145.  Quecksilber,  für  das  Pud  3,60  R
146.  Blei:
1.  in  Blöcken  und  Bruch;  Bleiglätte,  Silberglätte, ­
  Bleiasche,  für  das  Pud  0,70  R
2.  in  Rollen,  Blechen,  Draht  und  Röhren,  für
das  Pud  1,10  R
3.  Hartblei  oder  Schriftgiessermetall  (Legierung
aus  Blei  mit  Antimon  und  Zinn),  unverarbeitet,
für  das  Pud  0,60  R

Die  durch  Verfügung  vom  24.  September  1899  vorgeschriebene ­
  Vorlegung  von  Ursprungszeugnissen  bei
der  Einfuhr  von  Blei  in  Rollen,  Blechen  usw.
(Art.  146,  P.2  des  Zolltarifes),  Zink  (Art.  147,  P.  1  und  2)  und
der  nach  Art.  27  des  Tarifs  zu  behandelnden  Spirituosen,
wenn  die  Verzollung  nach  dem  Vertragstarif  beansprucht
wird,  ist  aufgehoben  („Ukasatel  des  Finanzministeriums“
1906,  Nr.  43).
Über  die  Begriffsbestimmung  des  Schriftgiessertaetalls
  —  s.  unter  Art.  149  das  C.  10,  Nr.  36  911.
            
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