Full text: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

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Kinderhort auf der Marienburger Höhe. 
G. D. Fränkel, Hildesheim. 
Fabrikation von Säcken inländischer und ausländischer Gewebe, 
Vertrieb von gebrauchten Säcken. 
(Jahresproduktion: ca. 12—15 Millionen Säcke.) 
Es werden annähernd 200 Arbeiter und Arbeiterinnen beschäftigt. Für verheiratete 
Arbeiter, Vorarbeiter und Vorarbeiterinnen sind unmittelbar neben dem Fabrikgebäude eine 
Anzahl 
ZWEIFAMILIENHÄUSER erbaut, welche luftige, helle Räume enthalten, in denen 
die Leute gegen ein geringes Entgelt untergebracht sind. Für diejenigen Arbeiterinnen, 
welche außerhalb der Stadt, auf der sogenannten Marienburger Höhe, wohnen und einen 
zu weiten Weg zur Fabrik hätten, ist auf der Marienburger Höhe eine geräumige Arbeits 
stätte geschaffen, in der bis zu 50 Frauen das Flicken von Säcken besorgen. Diese Arbeit 
kann von ungeübten, auch invaliden Frauen geleistet werden, da sie ohne Maschinen bewerk 
stelligt wird. 
KINDERHORT. Anschließend hieran befindet sich dort ein auch von der Stadt 
subventionierter Kinderhort, in dem ca. 80 Kinder unter 6 Jahren aufgenommen werden. 
UNTERSTÜTZUNGS- UND VORSCHUSSKASSE. Es besteht ferner für bedürftige 
Leute eine Unterstützungs- und Vorschußkasse. 
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