Dreizehntes Kapitel.
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4. Die Fabrik.
Wir betrachteten im Beginn dieses Kapitels den Leib der Fabrik,
lie Gliederung des Maschinensystems. Wir sahen dann, wie die
Maschinerie das menschliche Ausbeutungsmaterial des Kapitals
’ermehrt durch Aneignung der Weiber- und Kinderarbeit, wie sie
lie ganze Lebenszeit des Arbeiters konfisziert durch maßlose Aus-
dehnung des Arbeitstages, und wie ihr Fortschritt, der ein ungeheuer
Wachsendes Produkt in stets kürzerer Zeit zu liefern erlaubt, end-
ich als systematisches Mittel dient, in jedem Zeitmoment mehr
Arbeit flüssig zu machen oder die Arbeitskraft stets intensiver aus-
Mbeuten. Wir wenden uns nun zum Fabrikganzen, und zwar in
Seiner ausgebildetsten Gestalt.
_ Dr. Ure, der Pindar der automatischen Fabrik, beschreibt sie
Änerseits als „Kooperation verschiedener Klassen von Arbeitern,
"Wwachsenen und nicht erwachsenen, die mit Gewandtheit und Fleiß
%n System produktiver Maschinerie überwachen, das ununterbrochen
durch eine Zentralkraft (den ersten Motor) in Tätigkeit gesetzt
Wird“, anderseits als „einen ungeheuren Automaten, zusammen-
Sesetzt aus zahllosen mechanischen und selbstbewußten Organen,
le im Einverständnis und ohne Unterbrechung wirken, um ein
ind denselben Gegenstand zu produzieren, so daß alle diese Organe
ner Bewegungskraft untergeordnet sind, die sich von selbst be-
Wegt‘“‘, Diese beiden Ausdrücke sind keineswegs gleichbedeutend.
in dem einen erscheint der kombinierte Gesamtarbeiter oder gesell-
“haftliche Arbeitskörper als übergreifendes Subjekt und der mecha-
auch Automat als Objekt; in dem andern ist der Automat selbst
ii Subjekt und die Arbeiter sind nur als bewußte Organe seinen
a. Yußtlosen Organen beigeordnet und mit denselben der zentralen
SW. egungskraft untergeordnet. Der erstere Ausdruck gilt von jeder
Slchen Anwendung der Maschinerie im großen, der andere
“Därakterisiert ihre kapitalistische Anwendung und daher das
aederne Fabriksystem. Ure liebt es daher auch, die Zentral-
so schine, von der die Bewegung ausgeht, nicht nur als Automat,
üdern als Autokrat [Selbstherrscher] darzustellen. „In diesen
Koßen Werkstätten versammelt die wohltätige Macht des Dampfes
Te vielen Tausende von Untertanen um sich.“
Pe Mit dem Arbeitswerkzeug geht auch die Virtuosität in seiner
‚rung vom Arbeiter auf die Maschine über. Die Leistungsfähig-
nr des Werkzeuges ist emanzipiert von den persönlichen Schranken
üschlicher Arbeitskraft. Damit ist die technische Grundlage auf-
Sehoben, worauf die Teilung der Arbeit in der Manufaktur beruht.
len derart iken i 4, Wales, Schottland und Irland 45,2 pZt.
allen, OR A dem 208. ar in allen Dampfwebstühlen 81,4 pZt.,
/on aller sie bewegenden Dampifpferdekraft 72,6 pZt. und von der Gesamt-
“hl der beschäftigten Personen 58,2 pZt. (Ebenda, S, 62, 63.)
1 Ure: „Philosophy of Manufacture“, p. 18,