Full text : Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

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Einfamilienhäuser  für  die  Arbeiter  der  Fabrik  Koppel  bei  Pittsburg.

Orenstein  &  Koppel—Arthur  Koppel
Aktiengesellschaft,  Berlin.
Die  Gesellschaft  ist  aus  der  1876  gegründeten  offenen  Handelsgesellschaft  Orenstein
&  Koppel  hervorgegangen,  welche  1898  in  eine  Aktiengesellschaft  umgewandelt  wurde,
die  sich  1909  mit  der  Aktiengesellschaft  Arthur  Koppel  vereinigte.
Sie  unterhält  in  allen  Kulturländern  der  Erde  ein  ausgebreitetes  Netz  von  Zweigniederlassungen ­
  bezw.  Tochtergesellschaften  und  besitzt  Fabriketablissements  in  Deutschland,
Österreich-Ungarn,  Rußland,  Belgien  und  Amerika.  Die  Zahl  der  Beamten  und  Arbeiter
ihres  Konzerns  beträgt  etwa  15  000.  Das  Aktienkapital  erreicht  einschließlich  der  Reserven
die  Höhe  von  ca.  50  Millionen  Mark.
BENNO-ORENSTEIN-STIFTUNG.  Von  den  Wohlfahrtseinrichtungen  der  Gesellschaft
ist  an  erster  Stelle  die  Benno-Orenstein-Stiftung  zu  erwähnen,  die  anläßlich  des  25  jährigen
Geschäftsjubiläums  im  Jahre  1901  von  Kommerzienrat  Benno  Orenstein  gegründet  wurde.
Durch  alljährliche  Zuführungen  aus  dem  Reingewinn  der  Gesellschaft  sind  die  der  Stiftung
zur  Verfügung  stehenden  Mittel  auf  500  000  M.  angewachsen.  Statutengemäß  werden  die
Zinsen,  die  aus  dieser  Stiftung  fließen,  an  hilfsbedürftige  Beamte  und  Arbeiter  oder  deren
Angehörige  verteilt.
Seit  Bestehen  der  Stiftung  sind  an  Unterstützungen  insgesamt  ca.  100000  M.  gezahlt
worden.

Verband-  und  Krankenzimmer  in  der  Fabrik  Spandau.
            
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