Württembergische Metallwarenfabrik, Geislingen.
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Speisewagen.
angehörigen von Eybach auf ihren Wunsch ein eigens konstruierter Speisewagen
zur Verfügung gestellt. Der neue Wagen ist zur Erhaltung der Wärme mit Filz und Drell
ausgeschlagen. Er hat 4 verschließbare Räume; an den verschiedenen Haltestellen zur
Einladung des Essens kann je einer dieser Räume ohne Öffnung der übrigen benützt werden.
Der Wagen legt die 4,5 km betragende Entfernung in einer halben Stunde zurück. Ein
Wärmeverlust während der Fahrt ist so gut wie ausgeschlossen. Die mit den erforder
lichen Einsätzen für mehrere Personen einer Familie und für verschiedene Speisearten
eingerichteten emaillierten Speisegefäße werden in Tragbretter eingestellt, die teils für 6,
teils für 3 Gefäße berechnet und darum leicht zu handhaben sind. Den Eybacher Fabrik
angehörigen steht gleichfalls ein Raum des Jugendheims zur Einnahme des Essens zur
Benützung offen.
Beteiligung: 65 Personen. Umlagebetrag für die Betriebskosten 4 Pf. pro Person
und Tag.
GROSSEINKAUF VON LEBENSMITTELN. Die in den letzten Jahren immer drücken
der empfundene Verteuerung der Lebensmittel wurde für unsere Angehörigen dadurch
gemildert, daß von der Fabrik der Großeinkauf einzelner Lebensmittel ins Werk
gesetzt und deren Abgabe teils zum Selbstkostenpreis, teils mit Hilfe eines Zuschusses
der Firma zu ermäßigten Preisen vermittelt wurde. So wird seit 20. Februar 1911 konden
sierte Milch in Büchsen, gezuckert und ungezuckert, an bestimmten Wochentagen ab
gegeben. Verbrauch 1912: rund 20 000 Büchsen. Kartoffeln wurden gleichfalls in großen
Mengen bezogen: 1911 2650 Ztr., 1912 2200 Ztr. Der Betrag ist auf Wunsch gestundet
und in kleinen Raten am Lohn abgezogen worden.
Der Preis stellte sich 1911 auf 3.85 M., 1912 auf 3 M. pro Zentner, frei ins Haus
geliefert.