Full text : Die Schweiz

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modernen  Betrieb  Schwierigkeiten  bereiten.  Zu  der  einheimischen ­
  Fabrikation  an  landwirtschaftlichen  Maschinen
kommt  eine  starke  Einfuhr,  größtenteils  aus  Deutschland.
Der  Arbeitermangel  auf  dem  Lande  machte  auch  schon
vorübergehend  den  Zuzug  fremder  Hilfskräfte  notwendig.
In  der  Ostschweiz  werden  zeitweilig  Denische  »nd
Italiener  beschäftigt;  im  beimischen  Seeland  ist  der
Zuckerrübenbau  im  Großbetrieb  Sache  polnischer  Saisonarbeiter. ­

Im  Emmental,  Toggenburg  und  Appenzell  wird
der  Boden  vielfach  von  Einzelhöfen  aus  bewirtschaftet.
Gegenüber  dem  Dorf  mit  dem  zerstückelten  und  weit
zerstreuten  Grundbesitz  hat  der  Einzelhof  den  großen
Vorteil  eines  abgerundeten,  nahe  beisammen  gelegenen
Kullurbodens;  die  geringen  Entfernungen  bedeuten  eine
Ersparnis  an  Zeit  und  Arbeit.  Nur  in  vereinzelten
Fällen  hat  die  dörfliche  Landwirtschaft  versucht,  durch
den  Austausch  und  das  Zusammenlegen  der  Landstücke
sich  den  gleichen  Vorteil  zu  sichern.
Die  Schweiz  übertrifft  an  Regenmenge  die  meisten
Länder  Europas.  Das  feuchte  Klima  begünstigt  die
Wiesen  und  Weiden  und  die  damit  verbundene  Viehzucht.
Während  im  regenärmeren  Deutschland  und  in  den
Trockengebieten  Südosteuropas  das  Gelb  der  reifenden
Getreidefelder  weithin  die  hochsommerlichen  Fluren  beherrscht, ­
  tritt  in  unserem  feuchten  Land  der  Getreideacker ­
  neben  den  ausgedehnten  Wiesenflächen  bescheiden
zurück.  Die  Schweiz  ist  ein  grünes  Land.  Folgendes
ist  der  Anteils  einzelner  Kulturen  am  produktiven  Boden:

Wiesen

8813  km 2

Weide

7950  „

Getreideland

1961  „

Übriges  Ackerland

2781  „

Rebland

263  „

Wald

8988  „

Das  Grasland  beansprucht  mehr  als  die  Hälfte
des  produktiven  Bodens,  das  Getreideland  dagegen

Fremde  Arbeiter ­


Dorf  und
Einzclhof

Anteil  der
Kulturen  am
Areal
            
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