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13. Der südafrikanische Postverein.
(Seit dem 1. Januar 1898.) 12 )
Mitglieder; qkm; Milk Einw.:
Britisch: Kapkolonie 717388 2,50
„ Natal (mit Sululand) ...... 93 676 1,15
„ Orangeflusskolonie 125 200 0,39
„ Transvaal . . . 304 913 1,40
„ Rhodesia 1 507 300 1,50
Portug.: Mozambique (mit GasaLorenzo usw.) 761 100 2,30
Gesamtgebiet 3 509 577 9,24
a) Vereinsporto (zugleich das innere Porto):
Briefe: Jede */ ä Unze (14,17 g) 1 Penny; 13 ) Postkarten: */ 2 Penny (4,25 Pf.);
Drucksachen, Warenproben, Geschäftspapiere: je 2 Unzen (56,7 g) */ 2 d; Waren
proben mindestens 1 d; Zeitungen: nur Id für je 4 Unzen.
In Portugiesisch Stid-Ostafrika entsprechend:
Briefe: 25 Reis; Drucksachen usw.: Je 50 g 5 Reis;
Postkarten: 10 Reis; Zeitungen: 50g 2 x / 2 Reis.
(10 Reis = 4,53 Pf. Metallwert und 3,6 Pf. fakt. Papierwert.)
b) Weltpostvereinsporto:
Briefe: Transvaal und Siidrhodesia: die erste x / 2 Unze 2 x / 2 d, jede weitere
Va Unze l'/a d; Nordrhodesia, Natal, Kapland, Oranje jede x / 2 Unze
2*/ a d; Mozambique: 20 g 50 Reis, weitere 20 g je 30 Reis.
Postkarten: 1 d (20 Reis). Drucksachen x / a d (10 Reis).
14. Der australische Postverein.
(Etwa seit 1891.) ,4 )
Mitglieder; qkm:
Der australische Bundesstaat (mit Britisch-
Neuguinea. Tasmanien und den
Macquarie-, Howe- und Norfolkinseln) 7 929 009
Neu-Seeland (mit Inseidependenzen . . . 271 166
die Eidjiinseln . . 20 045
Gesamtgebiet: 8 220 220
Milk Einw.;
4,1
0,95
0,125
5,775
12 ) Vgl. L’Union postale (Bern). 1898, S. 129—132 und 1899, S. 174—78. Ferner „Archi v
f. Post u. Telegraphie“ (Berlin), Jahrgang 1900, S. 293—298 („Der südafrikanische Post
verein“). — Rhodesia trat dem Pennyporto für Südafrika und dem Postverein erst vom
1. Jan. 1903 ah bei (Union postale 1904, S. 165). Bis auf den Oranjefreistaat gewähren sich
die südafrikanischen Länder gegenseitig unentgeltlichen Transit. lieber die Vorgeschichte
siehe auch Archiv für Post und Telegraphie, 1899, S. 792 ff. und 1900, S. 295.
13 ) In der Zusammenstellung des Internationalen Bureaus (Bern) vom Juli 1907
wird 1 / 2 Unze angegeben, so wie oben; doch da England etwa seit dem 1, Okt. 1907 das
Briefgewicht für den Verkehr mit den Kolonien von 1 j-> auf 1 Unze (Porto 1 Penny) und
der Weltpostverein es von 15 auf 20 g erhöht hat, so wird vermutlich wohl auch in Süd
afrika schon die volle Unze gelten. Vgl. Deutsche Verkehrszeitung 1908, S. 520.
14 ) Ueber seine Entstehung vgl. Archiv für Post und Telegraphie (Berlin) 1891,
S. 335 f. Auf den Postkonferenzon zu Melbourne (1889) und Adelaide (1890) brachten die