III. Kartell und Konjunktur.
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Ähnliche Schwankungen hatten nach den Ausführungen
des Ministers die Preise von zwei Zechen des Ruhrreviers aufzuweisen.
Bis zu den 1870 er Jahren seien dann keine erheblichen
Schwankungen zu verzeichnen. Der niedrigste Stand
war 5,52 M. Die Preise entwickelten sich dann wie folgt:
im Jahre
Mark
im Jahre
Mark
1871
9,59
Von 1880—1888 zwischen
4.—
1872
11,13
1889
5,54
1873
14,77
1890
9,10
1875
13,81
1891
9,23
1875
8,33
Von 1892—1898 zwischen
6.—
1879
4,73
1899
1900
8,45
9,31
Die
„Frankfurter
Zeitung“ brachte in ihrer '
und 5.—
und 8.-vom
21. März 1907 folgende interessante Zusammenstellung
über die Entwicklung der Kohlenpreise seit dem Jahre 1870:
Jahr
Mark
Jahr
Mark
1870
8,90
1888/89
5,80
1871
8,90
1889/91
7-1872
13,80
1890/91
12,—
1873
13,80
1891/92
10,50
1874
15,60
1892/93
8,50
1875
9,60
1893/94
8,—
1875/76
8,40
1894/95
8,50
1876/77
7,—
1895/96
8,50
1877/78
5,60
1896/97
9-1878/79
5,10
1897/98
9,—
1879/80
4,70
1898/99
9,60
1880/81
6-1899/00
9,60
1881/82
5,20
1900/01
11,10
1882/83
5,30
1901/02
11,10
1883/84
5,80
1902/03
11-1884/85
5,70
1903/04
10,50
1885/86
5,80
1904/05
10,60
10,50
1886/87
5,80
1905/06
1887/88
5,70
1906,07
1907/08
11,10
11,10
Sowohl die Angaben des Ministers Delbrück als auch
die Tabelle der „Frankfurter Zeitung“ zeigen, daß in den
früheren Jahrzehnten, besonders in den 1850er und 1870er
Jahren ganz gewaltige und plötzliche Preisschwankungen zu
verzeichnen waren. Seit dem Bestehen des Kohlensyndikats
sind aber diese großen Schwankungen nicht mehr vorgekommen.
Während vordem die großen Schwankungen in
den Preisen ähnliche Schwankungen bei den Gewinnen zur
Folge hatten, zogen nunmehr die Preise langsam, an und
wurden auch bei rückgehender Konjunktur nur wenig und
allmählich herabgesetzt. Den Unternehmern wurden dadurch