Full text: Organisation

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IV. Staatliche und private Organisation. 
ins Feld führt, obwohl man auch der Hebung des Selbst 
gefühls durch diese eine ethische Seite abgewinnen 
kann. Vor allem aber ist es die Auswirkung der Per 
sönlichkeit des Mannes, die vom Besitz unzertrennlich 
ist, gerade wenn er nicht nur ein egoistischer, fauler, 
zynischer Weiser, sondern ein nützliches „Mitglied der 
Gesellschaft" sein will und sein soll. 
Das ethische Recht der Familie auf Eigentum 
braucht nicht besonders erwiesen zu werden, sobald man 
an die Stelle der falschen Staatsthevrie, die ihn atomi- 
stisch aus Einzelpersonen zusammensetzt, die richtige 
gesetzt hat, die ihn aus Familien bestehen läßt. Diese 
muß allerdings bei jeder Gelegenheit betont und ein 
geschärft werden; alle kommunistischen Phantastereien 
gehen von der atomistischen Theorie aus und verkennen 
die absolute Bedeutung der Familie für den Kultur 
staat. Ja es ist eine Zukunftsforderung an eine Fort 
bildung des Rechtes, dieser überragenden Bedeutung 
beim Wahlrecht, Stenerpflicht, Kriegsentschädigung 
usw. noch weit mehr Rechnung zu tragen als dies bis 
her geschehen ist. Eltern sind auch an der Zukunft 
des Staates in ganz anderer Weise interessiert und in 
weit höherem Grade, als etwa ein Junggeselle. Dieser 
mag allerhand gute Wünsche für die spätere Generation 
haben, Eltern haben diese unmittelbar vor Augen, 
erziehen sie und sorgen für sie und die Gemeinschaft, 
wenn sie z. B. Gesetze beschließen, die erst der nächsten 
Generation voll zugute kommen können. Eine Familie 
mit Kindern sind Staatsbürger erster Klasse, die Kinder 
losen und Unverheirateten nur zweiter und das müßte 
in Verordnungen und Gesetzen weit mehr zum Aus 
druck kommen.
	        
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