Full text: Die doppelte kaufmännische Buchhaltung

Effektenhandel. 
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Eingang Konto eigener Wertpapiere. Ausgang 
1. Eingangsbilanz: Bestände. 
2. Kosten der eingekauften bzw. ge 
zeichneten Wertpapiere 1 ). 
5. Gewinn und Verlust: Kurs-, Zin- 
sengewinn, Nutzen an gesparten 
Nebenkosten. 
3. Erlös der verkauften und ver 
losten W. (z. B. 20 823,95). 
4. Schlußbilanz: Wert der Vorräte. 
b) Das andere Verfahren verrechnet die angegebenen Faktoren 
auf Sonder-Konten (österreichische Methode), errichtet somit 
ein Effekten-Konto für den Kurswert, ein Effektenzinsen-, 
Provisions-, Effektensteuer- und ein Courtage-Konto. Die 
Buchung des Rechnungsbeispieles lautet: Kontokorrent- 
Konto 20 823,95 
an 
Effekten-Konto 
. . 20 600,- 
an 
Effektenzinsen 
116,50 
an 
Provision 
62,25 
an 
Courtage 
20,- 
an 
Effektensteuer 
25.20 
Durch eine solche zerlegende Verrechnung werden Kurs 
gewinn, Gewinn an Effektenzinsen, Provision und den Ne 
benkosten (gegen die wirklich verausgabten) auf besonderen 
Hauptbuchkonten verrechnet. 
c ) Doch kann man auch die Nebenkosten als Bestandteil des 
Kurswertes verbuchen wie folgt: 
Kontokorrent-Konto an Effekten-Konto 
20/m zu 103,— M. 20 600,— 
+ Steuer ,, 25,20 
+ Courtage ,, 20,— 20 645,20 
an Effektenzinsen 116,50 
an Provision 62,25 
20 823,95“ 
d) In deutschen Großbankbetrieben werden für gewöhnlich 
*) Die Nebenkosten bilden für den Käufer einen Bestandteil des An 
schaffungswertes oder werden von ihm so gebucht wie unter b d. h. für 
ihn als Verlust an Provision, Courtage Steuer. Sie erhöhen den Anschafiungs- 
1{ urs, im Beispiel um 0,538%, und vermindern den Verkaufskurs, d. h. das 
Erträgnis.
	        
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