Full text : Verkehrsgeographie der Eisenbahnen des europäischen Rußland

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nur  unwesentlich  beeinflußt  werden  durch  die  Berücksichtigung  der
Industrie-  und  Nebenbahnen,  wie  sie  in  rein  privatem,  nicht  öffentlichem ­
  Betrieb  im  südlichen  Großrußland,  so  um  die  Hüttenstadt  Brjansk,
vorhanden  sind.  Inwieweit  in  den  amtlichen  Statistiken  Strecken,  die
auch  von  später  abzweigenden  Zügen  befahren  werden,  ferner  Bangiergeleise ­
  oder  sogar  zweite  Geleise 1 )  doppelt  berechnet  werden,  entzieht
sich  einer  Untersuchung,  da  die  Einzelergebnisse  aller  einzelnen  Bahnlinien ­
  nicht  vorliegen.  Hier  folgen  zunächst  die  Staatsbahnsysteme.
Die  ersten  Zahlen  beziehen  sich  auf  die  amtliche  Statistik  vom  1.  Januar
1910 *  2 ),  die  zweiten  sind  unsere  Ergebnisse  vom  Sommer  1913.

Süd  westbahnen

.  .  3  907  W,

3  852  W

Südbahnen

.  .  3  063

3  032

Nordbahnen

.  .  2  942

2  962

J  ekaterinenbahnen

.  .  2  807

2  607

Nord  westbahnen

.  .  2  546

2  527

Permsche  Bahnen

.  .  2  122

2  477

Weichselbahnen

.  .  2  265

2  229

Pol  j  es  jebahnen

.  1  391

1  899

Biga—Orel

.  1460

1  458

Sysran—Wjasma

.  1  380

1  299

Libau—Bomny

.  1  262

1  292

Samara—Slatoust  ........

1  221

1  222

Alexanderbahn  (Mosk.—  Brest)  .  .

.  1023

1  025

Moskau—Kursk  .  .

'  j  1  127  |

537

Moskau—Nischni  Nowgorod  .  .  .

528

Tula—Lichwin

—

105

Baskuntschaker  Bahn  ......

68

51

Nikolaibahn

.  1  858

1  355

30  372  W,  30  457  W
Wie  man  sieht,  weichen  die  Schlußzahlen  nicht  sehr  voneinander  ab,
obwohl  in  den  mehr  als  drei  Jahren  bedeutende  Bahnbauten  zustande
kamen.  Die  Zählung  des  Jahres  1910  ist  eben  in  vielen  Punkten  durchaus
unglaubwürdig.  Man  vergleiche  nur  die  beiden  für  die  Nikolaibahn
mitgeteilten  Zahlen.
Zu  den  30  457  W  kommen  die  Strecken  der  verstaatlichten  Wiener
Bahn  (1913:  704  W),  die  europäischen  Strecken  der  sibirischen  (etwa
206  W)  und  der  Taschkenter  Bahn  (550  W),  so  daß  das  gesamte  staatüche
Bahnnetz  des  europäischen  Bußland  (ohne  Einnland)  sich  im  Sommer
1913  auf  31917  W  oder  34  044  km  beläuft.
*)  Letzteres  scheint  tatsächlich  vorzukommen.  Wie  wären  denn  sonst  die
außerordentlich  hohen  Zahlen  für  die  Nikolaibahn  zu  erklären?  The  Russian
Yearbook  1913  (S.  238)  enthält  für  die  Nikolaibahn  die  Ziffern  1858  versts,  lenght
of  railways  exploited,  1960  versts,  lenght  of  railways  constructed.
2 )  Russian  Yearbook  1913  S.  238.
            
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