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sind außerhalb des Produktionsprozesses gestellt. Solange der
Krieg anhält, solange dienen also die Konsumtionsmittel zum
großen Teil nicht als Produktionsmittel der Arbeitskraft, sondern
als Produktionsmittel der spezifischen „Soldatenkraft“, die im
Produktionsprozeß keine Rolle spielt. Folglich nimmt der Reproduktionsprozeß
mit dem Kriege einen „entstellten“, regressiven,
negativen Charakter an, nämlich: mit jedem folgenden Produktionskreislauf
wird die reale Produktionsbasis immer schmäler
und schmäler, die „Entwicklung“ vollzieht sich nicht nach einer
sich erweiternden, sondern einer sich stetig verengenden Spirale,
Hier muß noch ein wichtiger Umstand hervorgehoben werden.
Die Armee, die eine gewaltige Nachfrage bietet, d. h. unterhalten
werden will, gibt kein Arbeitsäquivalent. Infolgedessen produziert
sie nicht, sondern entzieht; mit anderen Worten: man bekommt
hier einen doppelten Ausfall aus dem „Reproduktionsfonds“.
Dieser Umstand stellt den wichtigsten zerstörenden
Faktor dar. Außerdem müssen die unmittelbaren Kriegszerstörungen
(zerstörte Wege, verbrannte Städte usw, usw.) berücksichtigt
werden, ebenso wie eine ganze Reihe indirekter Zerstörungen
(der Arbeitskraft u, a. m.). Es ist also klar, daß
die reale Basis der gesellschaftlichen Produktion sich mit
jedem Umlauf des gesellschaftlichen Kapitals verengt. Wir haben
es hier nicht mit einer erweiterten Reproduktion, ja nicht einmal
mit einer einfachen Reproduktion zu tun; wir haben hier eine
immer mehr wachsende Unterproduktion. Diesen Prozeß kann man
als erweiterte negative Reproduktion bezeichnen. Das ist der
Krieg, betrachtet vom wirtschaftlichen Standpunkt aus. Der real
stattfindende Prozeß ist also eine erweiterte negative Reproduktion.
Man muß von diesem Prozeß seinen kapitalistischen,
papiernen, fetischistisch-entstellten Ausdruck unterscheiden. Denn
auf der Verwechslung dieser beiden Prozesse — dem sachlichen
und Arbeitsprozeß einerseits und dem formalen andererseits —