Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Dreizehntes Kapitel, 
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ler Kinderzeit der großen Industrie angewandt, wie außer dem 
Jammer gleichzeitiger Schriftsteller über den Ackerbau schon der 
dis heute überlieferte Ausdruck der mechanischen Kraft in Pferde- 
kraft bezeugt. Der Wind war zu unstet und unkontrollierbar, 
Ind die Anwendung der Wasserkraft überwog außerdem in Eng- 
land, dem Geburtsort der großen Industrie, schon während der Manu- 
kturperiode. Man hatte bereits im 17. Jahrhundert versucht, 2 Läu- 
ler [bewegte Mühlsteine] und also auch 2 Mahigänge mit 1 Wasser- 
lad in Bewegung zu setzen. Der angeschwollene Umfang des Trans- 
Miesionsmechanismus geriet aber jetzt in Konflikt mit der nun un- 
Wreichenden Wasserkraft, und dies ist einer der Umstände, der zur 
Schaueren Untersuchung der Reibungsgesetze trieb. Ebenso führte 
das Ungleichförmige Wirken der Bewegungskraft bei Mühlen, die 
durch Stoßen und Ziehen mit Schwengeln in Bewegung gesetzt wur- 
den, auf die Theorie und Anwendung des Schwungrades,* das später 
ne so wichtige Rolle in der großen Industrie spielt. In dieser Art 
etwickelte die Manufakturperiode die ersten wissenschaftlichen und 
“Ohnischen Elemente der großen Industrie. Arkwrights Throstle- 
Pinnerei wurde von vornherein mit Wasser getrieben. Indes war 
sch der Gebrauch der Wasserkraft als herrschender Triebkraft mit 
a chwerenden Umständen verbunden. Sie konnte nicht beliebig 
WLöht und ihrem Mangel nicht abgeholfen werden, sie versagte zu- 
en und war vor allem rein lokaler Natur.®® Erst mit Waits 
8 Siter, sogenannter doppelt wirkender Dampfmaschine war ein 
det Motor gefunden, der seine Bewegungskraft selbst erzeugt aus 
SE Verspeisung von Kohlen und Wasser, und dessen Kraftleistung 
nn 
te Hindernisse gleichförmige Aktion verhindern. Diese Hindernisse 
ad 'nden täglich mehr. In Operationen, die mehr Ausübung des Willens 
Geige Sniger wirkliche Kraft erfordern, ist die durch den menschlichen 
at, von Minute zu Minute gelenkte Kraft, also Menschenkraft, allein 
Me ©üdbar,“ Herr Morton reduziert dann Dampfkraft, Pferdekraft und 
lich Chenkraft auf die bei Dampfmaschinen gewöhnliche Maßeinheit, näm- 
ee Kraft, 33 000 Pfund in der Minute um einen Fuß zu heben, und be- 
ap et die Kosten einer Dampfpferdekraft bei der Dampfmaschine auf 
fer S ‚und beim Pferde auf 5*/2 Pence pro Stunde. Ferner kann das 
Wandt bei voller Erhaltung seiner Gesundheit nur 8 Stunden täglich ange- 
Auf Werden. Durch Dampfkraft können mindestens 3 von je 7 Pferden 
Kost, äutem Lande während des ganzen Jahres erspart werden, zu einem 
Soden reis, nicht größer als dem der entlassenen Pferde während. der 
Berapı Monate, wo sie allein wirklich vernutzt werden. In den Agrikultur- 
Südlich et worin die Dampfkraft angewandt werden kann, verbessert sie 
dag We Verglichen mit der Pferdekraft, die Qualität des Machwerks. Um 
Stung Ik der Dampfmaschine zu verrichten, müßten 66 Arbeiter, die pro 
Nichte zusammen 15 Shilling erhalten, ‚und um das der Pferde zu ver- 
Werder 32 Mann, die zusammen 8 Shilling pro Stunde kosten, angewandt 
x Faulhaber 1625, De Caus 1618. . 
Soutung moderne Erfindung der Turbinen befreit die industrielle Aus- 
der Wasserkraft von vielen früheren Schranken, 
Das Kauital, |
	        
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