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W. ßenary.
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des Diaphragmas hat einen Durchmesser von 2 cm, die obere
von 23 cm. Die untere Öffnung befindet sich etwa 2 x / 2 cm über
der Tischplatte. An einem zweiten Stativ ist mittels 2 Winkel
schrauben und eines kurzen Eisenstabes ein Stock befestigt, an
dessen vorderem Ende eine senkrecht schreibende Registrierfeder
mit Isolierband angeklebt ist. Der Stock ist um den wagerechten
Eisenstab drehbar, so dafs die Feder nach unten gedrückt oder
gehoben werden kann. Die Feder wird so gestellt, dafs sie unter
dem Diaphragma in dem Gesichtsfeld des Prüflings steht; sie
ist mit roter Tinte gefüllt.
Es wurde für den Versuch eine Karte gezeichnet, auf der
eine grofse Anzahl verschiedengeformter Dörfer mit dazwischen
liegendem Wegnetz, einige grofse Strafsen und Bahnen ein
gezeichnet sind. Diese Karte enthält keine Namen und kein
Gradnetz, so dafs ihre Drehung nur an den eingezeichneteu
Geländepunkten oder der Begrenzung erkannt werden kann, und
eben nur diese Anhaltspunkte für die Orientierung innerhalb
der Karte gegeben sind. Von dieser in greisem Mafse gezeich
neten Karte wurde eine Aufnahme im Format 13X18 cm her
gestellt und Abzüge dieser Aufnahme für die Versuche ver
wandt. Das Karteribild zeigt ein Gelände in sehr starker Ver
einfachung, jedoch sind die dargestellten Einzelheiten zur Orien
tierung geeignet.
Die Prüfung wurde an den einzelnen Arbeitstagen in ver
schiedener Form durchgeführt. Zuerst bei E., P., S. in folgender
Form: Dem Prüfling wird ein Ausschnitt der Karte vorgelegt;
der Ausschnitt ist rund und zeigt nichts von der Umrandung
des Bildes, so dafs die peripheren Anhaltspunkte wegfallen. Es
wird dem Prüfling vom VI. darauf ein bestimmter Weg durch
sehr langsames Langfahren mit einem Bleistift, aber ohne Ein
zeichnung, 2mal gezeigt. Diesen Weg hat der Prüfling zu
merken und aus dem Gedächtnis folgendermafsen in die Karte
einzuzeichnen: Er beobachtet durch das Diaphragma, während
der Versuchsleiter einen Abzug der ganzen Karte, der auf einem
Pappstreifen mit Markenpapier befestigt ist, so unter der Feder
hindurchschiebt, dafs diese auf der Karte einen Weg einzeichnet.
Der VI. sitzt dem Prüfling gegenüber und schiebt den Streifen
mit der Karte sehr langsam auf ihn zu. Der Prüfling bedient
mit einer Hand das ihm zugekehrte Ende des Streifens, und hat
die Aufgabe, es so seitlich zu verschieben, dafs der Weg, der