[16, 808] Bericht über Arbeiten zu Eignungsprüfungen f. Flieger-Beobachter. 61
Name
a
b
, c
cl
P'if V ; ■ ‘
Gesamt
K.
gut
gut
gut
Ma.
gut
gut
mittel
gut
gut
P.
gut
mittel
mittel
gut
gut
A.
schlecht
mittel
gut
gut
mittel
L.
schlecht
mittel
gut
gut 1
mittel
S.
schlecht
mittel
gut
mittel
mittel
E.
mittel
schlecht
schwach
mittel
schwach
M.
schlecht
schlecht
schwach
schlecht
schlecht
Da es sich bei den Prüfungen nur um Stichproben aus Teil
gebieten handelt, erhebt auch ihre Zusammenstellung keinen
Anspruch auf Vollständigkeit. Die Gesichtspunkte für • ihren
Ausbau lassen sich durch die fortschreitende psychologische Be
arbeitung der betreffenden Gebiete deutlicher heraussteilen; ihr
praktischer Wert läfst sich zunächst nur durch möglichst um
fangreichen Vergleich mit der im Dienst gewonnenen Erfahrung
genauer beurteilen. Um das Ergebnis sicherer zu gestalten, ist
es notwendig, jedesmal mehrere Versuche derselben Art zu einer
Prüfung zu vereinen. Ferner würde sich die Sicherheit des Er
gebnisses der Prüfungen erhöhen, wenn sie in verschiedenen
Stadien der Ausbildung bei demselben Prüfling wiederholt werden
könnten; dies wäre schon bei einer mehrtägigen Probekomman-
dierung der Anwärter am Anfang und am Ende der Zeit leicht
durchführbar.
Leutnant K. war der einzige bewährte Beobachter, der an
den Prüfungen teilnahm. Nach seinen eigenen Angaben hat
er in der Praxis bei der Orientierung, selbst unter ungünstigen
Verhältnissen, nie besondere Schwierigkeiten gehabt. Damit
stimmt das Ergebnis der Prüfung a und b, an denen K. teil
nahm, überein.
Eine Beurteilung der Beobachtervorschule liegt bisher nur
über Leutnant E. vor; auch diese stimmt mit dem hier ge
wonnenen Ergebnis überein. Die Beurteilung der übrigen Herren
durch die Beobachtervorschule war mir zugesagt, ist aber leider
nicht eingesandt -worden.
1 Im Zimmer.
Bemerkung zu Tafel I: Die Wiedergabe der beiden Figurengruppen
zu Versnob d in verschiedenem Mafsstab ist auf ein Versehen zurückzu
führen.