Full text : Bilanztechnik und Bilanzkritik

Aktiengesellschaft

169

Wird  in  diesem  Beispiele  nach  den  Entscheidungen  des

Reichsgerichts  der  Gewinnvortrag  für  1915  als  tantiemefreie
Rücklage  angesehen,  so  berechnet  sich  die  Differenz  nach  obiger
Formel  wie  folgt;

(G'-F)  =

=  1956000,—

100  —  8—  12

daraus  V  =  2  129  633,29  ~  1  956  000,—  =  173  633,29
Die  übliche  Aufstellung  wäre:
Reingewinn  2  365  752,92  (einschl.  des  verjähr.  Vortrags)
-r  R.Iu.  R.  II  236  119,63

2  129  633,29  =  G'
173  633,29  =  V  (Vortrag  für  1915)
1  956  000,—
960  000,-  •—  4  %  Dividende
996  000,—
156  480,—  —  Tv  =  8  %  von  1  956  000,—
119  520,  ^  Ta  =12%  von  996  000
720  000,—
720  000  ~~  3  %  Restdividende.

II.  Einfachere  kaufmännische  Lösung:  Die  Anwendung  der
^gebraischen  Formel  erfordert  schwierige  Korrekturen,  wenn
*'hntiemepflichtige  Zuweisungen  z.  B.  an  Wohlfahrtskassen  in
Retracht  kommen.  Bequemer  ist  die  Berechnung  nach  folgendem
Schema;

Reingew'nn  ...  2  365  752,92

Reserve  I  u,  II  236  119,63

2  129  633,29

-s-  Gewinnvortrag

-s-  Gewinnvortrag

Korrektur:  Der  mit*)  bezeichnet«

Abzugsposten  ist  unrichtig;  Ta  ist
zu  hoch  berechnet,  da  die  Aufsichtsratstantieme ­
  vom  Gewinn  abzüglich
4  %  Dividende  zu  ermitteln  ist.  Es
wird  zuviel  abgezogen  um  12  %  von

+  Zuschlag  115  200,—  960  000  (=  4  %  auf  24  Milk).
Restgewinn  1  680  000,—  {=  7  %  Dividende  oder,  falls  tantiemepflichtige

  Zuweisungen  statlfinden,
  einschließlich  dieser  Beträge.)
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.