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Kritik dor Passiva.
Linie und niemals unter 6 %, verzinst und hat insbesondere auch zum
Gesellschaftserträgnis des Jahres 1910 in befriedigender Weise beigetragen
Schlußbilanz am 31. Dezember 1910, S. 216/217.
Gewinn- und Verlust-Konto am 31. Dezember 1910.
DebH
M
Kredit
Handlungsunkosten-Bruttogewinn
2 840 488,38
konto 1 )
860 572,87
Hau sertragskonto
Dubiosenkonto
18 409,19
Sickingen-Zinsenkonto
2 )
75 687 41
Straße 42 602,13
Abschreibungen
240 392,64
Neue Grün-Rückstellung
f. Talonu.
Alte
Steuer
50 000,—
Jakobstr. 36 681,84
79 283,97
Nettogewinn
1 674 710,24
2 919 772,35
2 919 772,35
b) Kritik der Passiva.
Für die Zwecke einer Bilanzkritik unter ökonomisch-rechtlichen
Gesichtspunkten müssen die Bilanzposten zweckmäßig
gruppiert werden. Die Passivseite einer Gesellschaftsbilanz, die
die Art der Kapitalbeschaffung, der Finanzierung einer Unternehmung,
die Kreditquellen angibt, ist die interessantere. Wh*
unterscheiden eigenes und fremdes Kapital 3 ).
*) Darunter u. a. Gehälter mit 282 173,79 M, Steuern mit 100 767,53ik
Miete mit 108 453,44 M.
2 ) Das Zinsenkonto stellte sich am 31. Dezember 1910
auf 7.78 247,79 M im Debet (einschl. 337 252,50 Ji Anleihezinsen)
und 702 560.38 ,, im Kredit
75 687,41 M.
Zum Bruttobetriebsergebnis des Jahres 1910 haben die Beteiligungen
mit 65,22 %, die Abteilung Ravene mit 34,78 % beigetragen.
Der Umsatz der Gesellschaft hat im Jahre 1910 etwa 243 802 t in>
Fakturenwerte von etwa 31 196 700 M betragen.
s ) Privatwirtschaftslehre, §§ 52 ff., Berliner, Schwierige Fälle, S. 141
sagt richtig: Die Passiva zeigen den Verteilungsplan, nach welchem bei
der im Augenblicke der Bilanzziehung etwa erfolgenden Liquidation die
Aktivmasse zu verteilen ist.
Die Aktiva zeigen die Produktionsmittel zum Zwecke des Erwerbes
als Grundlage der in den Passiven ausgedrückten Vermögensrechte. Das
Aktienkapital ist zwar rechtlich keine Forderung, wirtschaftlich hingegen
stellt es ein Forderungsrecht der Unternehmer dar.