*) Z. B. 4%% Obligationen...... 4 Mill.
davon im Portefeuille 2 ,, 2 Mill.
2 ) Vgl. zur Technik der Bankgeschäfte Leitner, Das Bankgeschäft und
seine Technik, 4. Aufl., Frankfurt a. M. 1920. Zur Theorie der Bankbilanzen;
„Die Bank“ (Monatsschrift, Herausgeber Landsburgh. Jahrgang
1909, „Depositeaausweise“); Plutus (Wochenschrift, Herausgeber G. Bernhard,
besonders 1909, „Depositenausweise“); endlich die Bankenquete
1908/09 (Stenographische Berichte) Berlin 1910 (Sachregister, Zwischenbilanzen).
Bankkredit — wenn die Bankschulden unter dem vereinbarten
Höchstbetrag geblieben sind —, noch nicht begebene, aber jederzeit
begebbare Obligationen *), die fehlenden Einzahlungen der
Gesellschafter, die Nachschußpflicht bei Zubußegesellschaften (Gewerkschaft,
G. m. b. H.), eine Rentabilitäts- oder eine Dividenden-Garantie.
Endlich ist zu erwägen, daß Gewinnverteilungsgesellschaften
sich liquide Mittel erhalten können durch Ausschluß
der Gewinnverteilung, hohe Abschreibungen und Schaffung
offener und stiller Reserven, die die Auszahlungsbelräge vermindern.
20. Abschnitt.
Bankbilanzen.
In den Bankbilanzen 2 ) widerspiegelt sich am treffendste®
und am schnellsten der Charakter einer Wirtschaftsperiode.
Veränderungen in der Konjunktur, zunehmende Sparkraft des
Landes, größerer Kreditbedarf des Staates und des Landes,
spekulative Beteiligung des Publikums, Preissteigerungen der
Produkte und dementsprechend größerer Bedarf an Kredit,
Verteuerung des Geldes durch bedenkliche Kreditanspannung,
alle diese Umstände finden in den Zahlen der Bankabschlüsse
Ausdruck. Die Kritik der Bankbilanzen hat deshalb in besonderem
Maße das volkswirtschaftliche Milieu zu berücksichtigen,
dem der zu beurteilende Abschluß entstammt, und alle
Maßstäbe volkswirtschaftlicher Konjunkturschwankungen heranzuziehen:
Die Emissionsstatistik wegen der Beurteilung des
Gewinnes auf Konsortial-Konto; die Effektensteuererträgnisse
Bankbilanzen.
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