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Bilanzen gemeinwirtschaftlicher Betriebe.
nahmen, die nicht mit Gewinn gleichbedeutend sind, zu erzielen.
Die Grundlage ihrer Wirtschaftsführung bildet ein Etat, ein
Voranschlag der Ausgaben, die voraussichtlich notwendig werden,
und der Einnahmen, die voraussichtlich zur Befriedigung
bzw. Deckung des Aufwandes zur Verfügung stehen werden.
Der Voranschlag ist eine Wahrscheinlichkeitsberechnung des
Aufwandes und seiner Deckung, die entweder einen Abgang an
Deckungsmitteln oder einen Überschuß der Einnahmen aufzeigt.
Nach Ablauf des Verwaltungs- oder Verrecbnungsjahres zeigt
sich aus der Zusammenstellung der wirklichen Einnahmen und
Ausgaben, wie groß sie tatsächlich waren, und aus der Vergleichung
zwischen Voranschlag und Verwaltungsergebnis, ob
die auf Grund der rechnungsmäßigen Ergebnisse früherer Verwaltungsjahre
veranschlagten und mit Berücksichtigung der
wirtschaftlichen Entwicklung des Gemeinwesens geschätzten Einnahmen
und Ausgaben größer oder kleiner waren als die wirklich
erzielten. Eine ordentliche Verwaltungsbuchführung muß darstellen,
wie sich die Mittel zur Deckung der Ausgaben zu dem
Aufwand selbst stellen, wie Voranschlag und Wirklichkeit sich
zueinander verhalten, und dabei die in der Organisation der Verwaltung
von Gemeinwirtschaften liegende Trennung zwischen
Verwaltung von Einnahmen und Ausgaben (Anordnung) und
Vollziehung, d. i. die Kassenführung und die Buchführung der
wirklichen Einnahmen und Ausgaben berücksichtigen.
Die Gesamtverrechnung trennt Geldrechnung und Sachenrechnung.
Sie scheidet von vornherein nicht zwischen produktiven
und unproduktiven Ausgaben, zwischen Gewinnen und
Verlusten, zwischen Ausgaben für Anlagevermögen und Verlustausgaben.
Abschreibungen sind ihr im allgemeinen fremd. Ihr
charakteristisches Buch ist das Hauptbuch, das Einnahmen und
Ausgaben, systematisch nach Materien geordnet, zusammenfaßt,
die veranschlagten Einnahmen und die bewilligten (angeordneten)
Ausgaben den tatsächlichen (vollzogenen) Einnahmen und Ausgaben
gegenüberstellt, nach Einnahmequellen und Zweck der
Ausgaben getrennt.
Die Funktion einer Einnahmerubrik des kameralistischen
Hauptbuches ergibt sich aus folgendem Schema;