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pressen. Das ist nicht nur technisch, sondern dem Wesen nach,
ist innerlich unmöglich. Eine Ganzheit ist 1. niemals aus
gleichen Stücken (Atomen) zusammengesetzt und 2. über
haupt niemals aus Stücken zu sa mm en-gesetzt. Nicht aus
gleichen Stücken, denn das Organische ist nicht homogen und
das Homogene ist nicht organisch; alles Ganzheitliche muß sich
immer differenzieren, d. h. es muß in verschiedene, in ungleiche
Teil-Ganze auseinandergehen;—nicht aus Stücken „zusammen
gesetzt, da nicht die Stücke zuerst da sind, sondern die Ganz
heit, die nach ihren Erfordernissen sich in Besonderungen, den
scheinbar selbständigen „Stücken", individualisiert, sich in sie aus
gliedert! Das Organische besteht aus Gliedern, die notge
drungen Verschiedenes sind, nicht aus einem Brei gleicher Be
standstücke; nicht zusammen-gesetzt, sondern vielmehr aus-
einander-gegliedert ist die echte Ganzheit.
So nimmt sich die kommunistische Wirtschaft ihrem wahren
Gesicht nach aus. Sie ist kein echter Universalismus, keine
echte Ganzheitslehre, sondern ein wunderlicher Umweg des
Atomismus, des Individualismus über einen Schein-Universa
lismus zu sich selbst zurück!
Versuchen wir nun umgekehrt, zu begreifen, warum vom
Standpunkt der Wirtschaft als echter Ganzheit, von dem Stand
punkte aus, den wir „universalistisch", im Gegensatz zu „indi
vidualistisch" nennen, durchgängige Planwirtschaft nicht mög
lich ist?
Wenn man daran festhält, daß Wirtschaft eine Ganzheit,
nicht Einzelnes noch Stückwerk ist, so könnte man von einem
gewissen Standpunkte aus versucht sein, gerade so zu folgern,
wie es dem Gedanken der Planwirtschaft entspricht: Gibt es
nur Ganzheiten, dagegen für sich bestehende Stücke über
haupt nicht, so ist jene dem Wesen der Wirtschaft angemessenste