7. Titel: Werkvertrag. Borbemerkungen. S 631. 1081
Wegen des GaslieferungSvertrag3 vgl. Bem. B, 1, 1,b zu S 535 und Bem. I zu
3 581, fjowie Bende, Der SGaslieferungavertrag 1907.
{1. Neber die Erteilung von Unterricht vgl. au VBorbent, IV, 1,i vor 8 611.
12, Wegen de8 gewerblichen Arbeitsvertrags |. Borbem. IV, 9 vor 8 611 und Sotmar
Bd. 2 S. 898 ff. u. a.; wegen des HeimarbeitZvertirag 3 |. Sotmar Bd. 2 S. 820, 838 u a.
13. Neber Unterjheidung des WerkvertragS vom Möklervertrage vgl. Mipr. d. OLG.
(Braunicdhweig) Bd. 13 S. 392. Wegen des iandvermittlungsvertragsS bal. Merkel,
Bayr. 3. f. N. 1909 S. 160.
14. Werkvertrag oder Gefellichaft ? {. Seuff. Arch. Bd. 61 S. 186, Recht 1906 S. 1078,
Ripr. d. OLG, (Rammerger.) Bd. 18 S. 29.
N 15. Neber Haftung einer Literaturzeitung vgl. Kohler im Arch. f. bürgerl. R. Bd. 30
S, 133
. Wegen des jog. MegenfionsvertragsS vgl. Kohler im Arch. }. bürgerl. KR. a. a. DO. und
lerner Eliter ebenda Bd. 32 S. 341 ff.
16. Werkvertrag oder Gefälligfeitsalt? Fur. Widhr. 1908 S. 473, SGruchot, Beitr.
Bd. 52 S, 414. Bol. au Einl. S. 524 vor SS 433 ff.
17, Vertrag über Ausnugung eines Patent8? {j. RGE. Recht 1909 Nr. 457.
18, Fernfprechanfhlußverhältnig ? Vgl. Scholz in Gruchot, Beitr. Bd. 52 S. 359 ff.
und die dortigen Zitate.
x IV. Die Normen des BGB, über den Wertvertrag find anerkanntermaßen (vgl. insbe}.
Sadenburg S. 66) nicht zwingender Natur. Daß der KedhtZbegriff nidt beliebig um-
Sewandelt werden Kanıt, jteht mit jener Annahme nicht in Widerfpruh.
V. Handelsrecht. Die Beitimmungen der SS 631 ff. müfßen auf den Werkverirag
ug dann Anwendung finden, wenn er ein HandelZgefhHäft if, jedoh Können hier
Mmaige Handel8gebräuche in Betracht kommen, vgl. Neumann Bem. IV zu S 631. Außerdem
Yt aber au auf S 381 Abj. 2 HGB. hier Hinzuweifen, vgl. Borbem. II und IM, 5 vor
58 433 ff. und Bem. VI zu 8 651.
, VI. Sinlichtlid der Rechtsfolgen, welde fiG an die Eröffnung des Konkurfes Inüpfen,
ft auf die 88 17, 22, 23, 26, 27, 43 RO. zu verweifen. Val. ferner $ 49 Nr. 2 (Abjonderung8-
techt wegen Forderungen) und S 61 Nr. 4 (Recht der Nerzte 26. auf Borbefriedigung).
8 631.
. Durch den Werkvertrag wird der Unternehmer ZU. Heritellung des ver
iprochenen Werkes, der Befteller zur Entrihtung der vereinbarten Vergütung
derpflichtet.
‚ Gegenftand des Werkvertrags fann jowohl ‚die Herftellung oder Beränderung
ziner Sache al8 ein anderer durch Arbeit oder Dienftleiftung Herbeizuführender
Erfolg fein,
%, I, 567, 579; IL, 569; IM, 621.
„A Begriffsmerkmale im allgemeinen. Al3 entgeltliher zweifeitiger Vertrag
degründet der Werkvertrag Rechte und Bilichten für beide Teile. Sined Des
lelben ift im allgemeinen Rahmen die Heritellung eines Wer fe8 ({. nachher unter B
iM vgl. näher Borbem. I, 1). Diefe Herftellung dem einen Teile vb, den dazZ SGefeß
EA Unternehmer bezeichnet und der hiefür eine Vergütung zu beanfpruchen hat.
Ver andere Teil hat das Werk „abzunehmen“ und die Bergütung U Teilten.
Shn nennt das Gefeß den Beiteller. Jm einzelnen vgl. über Begriff und AO=
3renzung des Werkvertrags die VBorbem.
B, Sn des Werkes. ,
a) Diejer Ausdruck {teht hier in einem allgemeinen Sinne, Er bezeichnet bas
Ergebnis, den Erfolg einer menfchlidhen Tätigkeit (vgl. hiezu