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In 1000 To. (ohne Finnland)
1881—1885 i.D.
470
1903
2480
1886—1890 „
680
1904
2970
1891—1895 „
1180
1905
2130
1896
1620
1906
2720
1897
1850
1907
2820
1898
2220
1908
2740
1899
2680
1909
2870
1900
2900
1910
3040
1901
2860
1911
3590
1902
2590
1912
4100
Das Wachsen der Eisenindustrie Rußlands ist
daher ebenso
erstaunlich wie das seines Steinkohlenbergbaues. Streng zu
beachten ist dabei jedesmal, daß die wirtschaftlichen Verhältnisse
Rußlands dem industriellen Fortschritt bisher außergewöhnlich
große Schwierigkeiten entgegengestellt haben, nach deren Hebung
stch der Kohlen-Eisenindustrie Rußlands ungeahnte Entwicklungsmöglichkeiten
darbieten, da die natürlichen Hilfskräfte
des Landes die sichersten Voraussetzungen geben. Der
südrussische Kohlen-Eisenbezirk ist schon im Begriff, zu Weltmarktsbedeutung
auszuwachsen, indem er aus dem Inland heraustritt
und dem Ausland erfolgreich Lieferungen offeriert.
Die Folge des Erstarkens der russischen industriellen
Produktion wird, was die Rohstoffe des Landes betrifft, sein,
daß die bisher für die Ausfuhr frei verfügbaren Eisenerze, besonders
Südrußlands, von den russischen Hochöfen werden beansprucht
werden. Die relativ starke Ausfuhr der Kriwoi Rog-,
Kertsch- und Kaukasuserze hat die Aufmerksamkeit der südrussischen
Eisenhüttenleute erregt^). Schon 1902 kamen sie bei
der Regierung darum ein, für die Ausfuhr über die Schwarzmeerhäfen
dieselben Bestimmungen zu treffen, die für die westliche
Landesgrenze seit 1891 bestehen, d. h. die Ausfuhr zu verbieten
und nur nach jedesmalig eingeholter Erlaubnis des
Ministeriums für eine gewisse, beschränkte Menge zu gestatten.
Darauf verfügte die Regierung 1908 eine Ausfuhrbeschränkung,
die die Erteilung neuer und Verlängerung alter, nicht voll aus-1)
Handelsbericht d. Vicekonfulats Nikolajerv 1903, Serie I,
No. 122.