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Kleingewerbetreibenden sind, nach einer Tätigkeit in fremden Betrieben
wieder in das elterliche Geschäft zurückkehren. In der Erscheinung,
daß Kontoristinnen, die durch eine praktische Lehre ihre
Kenntnisse erworben haben, ein verhältnismäßig hohes Alter haben,
kommt zum Ausdruck, daß diese Sitte fast allgemein stark im Abnehmen
begriffen ist.
Ein Einfluß der Schulbildung auf die Altersziffern ist zweifellos
vorhanden, von geringerer Bedeutung scheint aber die Dauer des
Fachunterrichtes zu sein. Fast möchte man sogar behaupten: je geringer
die Fachbildung, desto größer ist verhältnismäßig die Zahl der
älteren Kontoristinnen. Die Erklärung hierfür liegt darin, daß diese
Angestellten in der Mehrzahl Angehörige höherer Kreise der Bevölkerung
sind und oft erst zum Erwerb greifen, wenn die Not es fordert,
oder wenn die Heiratsaussichten nicht mehr günstig sind. Da dieser
Zwang vielfach erst in höherem Alter eintritt, so ist verständlich,
daß der Unterricht möglichst abgekürzt wird, sei es, daß die wirtschaftlichen
Verhältnisse es fordern, sei es, daß die Lust zum Lernen nicht
mehr sehr groß ist. Jüngere Kräfte aber werden jetzt fast regelmäßig
eine theoretische oder praktische Vorbildung aufweisen und sina daher
nur noch in Verschwindend geringer Menge in der Erhebung vorhanden.
Die kleine Zahl von jüngeren Angestellten in diesen Gruppen
ist somit verständlich.
Nun ist aber nicht so sehr das Alter an und für sich maßgebend
für die Lohnhöhe und Erfahrung als vielmehr das Dienstalter.
Für die Kontoristinnen ergab sich als Dienstalter
nach den Angaben
Jahr für
des K. V. f.
w. A.
°/
der V. k. V.
f. w. A.
0/
/o
12,9
/o
14,1
13,6
16,4
12,0
13,6
21,5
20,0
28,8
23,9
11,1
12,0
L2
3,3
8,9
5,5
11,6
10,3
27,6
21,4
31,5
29,6
19,1
29,9