Full text : Die Entwicklung der deutschen Stahlindustrie mit besonderer Berücksichtigung der Martinstahlerzeugung und der Bedeutung des Schrottes für dieselbe

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unserer  Schrottplätze  mit  guten  Hebezeugen,  Magnetkranen,
elektrischen  Pressen  bleibt  voll  und  ganz  bestehen,  und
es  kann  ihr  nur  noch  eine  weitere  gedeihliche  Weiterentwicklung ­
  prophezeit  werden.
Zur  Beantwortung  der  Frage,  woher  diese  ungeheuren ­
  Mengen  von  Altschrott  kommen,  die  jährlich  umgeschmolzen ­
  werden,  muß  man  die  verschiedenen  Arten  des
Schrottes  auseinander  halten  und  zwar  den  Kernschrottf
welcher  vor  allen  anderen  Arten,  den  Vorzug  genießt  und
den  minderwertigen,  sogenannten  Sammelschrott.  Letzterer
entsteht  dort  in  größtem  Maße,  wo  die  dichteste  Bevölkerung ­
  ist  und  das  trifft  hauptsächlich  für  die  großen
Städte  zu.  Hier  sammeln  sich  dann  die  ungeheueren
Mengen  von  Abfallblechen,  Geschirrblechen  Draht  usw.
Der  Kernschrott,  aus  alten  Schienen,  Schwellen  und
Laschen  und  schweren  Fabrikationsabfällen  bestehend,
wird  in  erster  Linie  von  der  Eisenbahn,  dann  von  den
großen  Fabriken  geliefert.  Die  Eisenbahn  ist  ja  der  Hauptabnehmer ­
  der  Eisenindustrie,  Der  gesamte  Oberbau  der
Eisenbahnen  der  Erde  dürfte  im  Jahre  1910  eine  Ausdehnung ­
  von  rund  1  Million  Kilometer  gehabt  haben.
Schätzungsweise  beträgt  das  Gewicht  dieses  Oberbaues
etwa  100  Millionen  Tonnen,  welche  jährlich  für  Ersatz  und
Neuanlage  eine  Menge  von  mindestens  12  Millionen  Tonnen
erfordern.  Diesen  12  Millionen  Tonnen  entspricht  dann
eine  etwas  geringere  Menge  ausrangierten  Eisens,  das  als
Schrott  überall  Käufer  findet.
Für  die  preußisch  hessischen  Eisenbahnen  finden  sich
genaue  Angaben  über  die  jährlich  verbrauchten  Mengen
an  Schienen,  Schwellen  und  Kleineisenzeug  und  ebenso
über  die  Einnahmen  aus  den  Veräußerungen  insonderheit
über  dieselben  aus  dem  Verkauf  von  alten  Materialien,
Materialabfällen  und  Oberbaumaterialien  in  den  Berichten
über  die  Betriebsergebnisse  der  Preussisch-hessischen
            
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