Full text : Die Entwicklung der deutschen Stahlindustrie mit besonderer Berücksichtigung der Martinstahlerzeugung und der Bedeutung des Schrottes für dieselbe

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Bei  den  Erträgen  aus  Veräußerungen  werden  die
Einnahmen  nicht  nur  durch  den  Verkauf  von  Eisen  und
Eisenabfällen  erzielt,  es  kommen  auch  andere  Altmaterialien
zum  Verkauf.  In  der  Hauptsache  Altmessing  von  Wagenbeschlägen ­
  herrührend  etc.  Doch  erzielen  die  alten  Oberbaumaterialien ­
  allein  schon  einen  Preis,  der  die  Hälfte  der
gesamten  Erträge  aus  dem  Verkauf  von  Materialabfällen
ausmacht.  Dazu  kommen  noch  die  verschiedenen  anderen
Schrottmengen,  die  die  Eisenbahn  jährlich  abstößt.
Die  seit  dem  Jahre  1905  von  den  Preußisch-hessischen
Eisenbahnen  durchschnittlich  jährlich  verkauften  Mengen
Schrott  belaufen  sich  auf
90  000  t  unbrauchbare  Schienen,
23  000  t  eiserne  Schwellen,
65  000  t  unbrauchbares  Kleineisen,  Weichenmaterialien,
50000  t  Blech-  und  Eisenschrott,
27  000  t  Dreh-  und  Bohrspäne  von  Eisen  und  Stahl,
25  000  t  Gußschrott  und
20  000  t  Stahlschrott
-  300  000  t.
In  den  Bezirken  der  westlichen  Eisenbahndirektionen
werden  die  aufkommenden  Altmaterialien  durch  die  Königlichen ­
  Eisenbahndirektionen  öffentlich  verkauft,  kleinere
Mengen  gelangen  auch  ausnahmsweise  zum  freihändigen
Verkauf.  Von  den  Altmaterialien  aus  den  Bezirken  der
östlichen  Eisenbahndirektionen  werden  diejenigen,  die  nur
noch  zum  Verhütten  geeignet  sind,  durch  das  Königliche
Eisenbahnzentralamt  freihändig  verkauft,  die  übrigen  Altmaterialien, ­
  die  noch  für  besondere  Zwecke  brauchbar  sind
(alte  Schienen,  Schwellen  usw.)  werden  durch  die  Eisenbahndirektion ­
  teils  öffentlich,  teils  freihändig  verkauft.
In  Amerika  hat  der  sich  immer  fühlbarer  machende
Mangel  an  Eisenschrott  für  den  Martinprozeß  den  großen
            
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