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seines Werkes noch nicht ein; als größten Milliarden-
erbeuter würden wir dann John D. Rockefeller, den
Weltmonopolisten des Petroleums, kennen lernen.
Als endlich die ehemals spanisch- mexikanischen Ko-
lonialgebiete, in Kalifornien, Arizona und Neumexiko, von
dichteren Besiedlungen umrahmt und durchsetzt wurden,
schufen die überlieferten, bis zur Unentwirrbarkeit un-
klaren Besitzrechtsverhältnisse — eine Folge teils der
vollkommen versagenden Hidalgoverwaltung, teils der un-
glückseligen spanischen Koloniallandpolitik — stetig er-
neute Gelegenheiten zu spekulativen Riesengewinnen, die
bei der Endlosigkeit und Kostspieligkeit der gerichtlichen
Auseinandersetzungen selbstredend vorzugsweise den wage-
halsigsten Abenteurern und den mit ihnen verbündeten
geriebensten Rechtsanwälten verblieben. Aus einer der
berühmtesten dieser tollen Streitigkeiten, um den vielge-
nannten Maxwell-Landgrant in Neumexiko, ist unter an-
rem das Vermögen des Multimillionärs Stephen B. Elkins
hervorgegangen, der nachher als Politiker wie als Unter-
nehmer in dem aufstrebenden Westvirginien allmächtig
wurde.
Nach einer andren Entwicklungsrichtung war der riesen-
gewinnbringende Umschlag aus der geringschätzigen Ver-
schleuderung in die Hochwertung und die förmliche Un-
Lbezahlbarkeit nicht minder groß und rasch: bei dem städti-
schen Bauland.
An manchen, selbst an recht wirkungsvollen Gegen-
stücken zu solchen amerikanischen Erlebnissen fehlt es
zweifellos in der Alten Welt gleichfalls nicht. Aber alles
reckt sich in den Vereinigten Staaten auch hier zu viel rie-
senhafteren Größenverhältnissen auf, weil die Mehrzahl
der neuweltlichen Großstädte in wenigen Jahrzehnten und
Jahren aus den bescheidensten Anfängen und dem Nichts
wie mit einem Zauberschlage emporgeschossen ist und
weil — abermals im allgemeinen von der Küste nach dem
Innern und dem Stillen Ozean fortschreitend — jede jün-
gere Stadt die Bereicherungserscheinungen der älteren Ge-