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Tiefe des Gedankens dem Lehrer oft verständnislos
gegenüberstand, die Worte aus: „Wiederholtes Nach
denken und nachhaltige Untersuchung haben mich zu
etwas anderer Meinung geführt, nämlich, daß der Wert
gänzlich vom Nutzen abhängt. “ *)
Auf der von Gossen und Je von s eingeschlagenen
Bahn, deren Ideen weiter entwickelt wurden, bei treff
licher Wiedergabe des Jevonsschen Ausdrucks „mar
ginal (final) degree of utility“, den Leon Walras im
Französischen als „intensitd du dernier besoin satisfait“
bezeichnete, entstand die Theorie vom Grenznutzen oder
Grenzwert, die am besten und tiefsten von einer Gruppe
vorwiegend österreichischer Volkswirte entwickelt wurde;
sie datiert als solche ihre Existenz direkt oder indirekt
seit dem Erscheinen der grundlegenden Grundsätze von
Karl Menger (Grundsätze der Volkswirtschaftslehre,
Wien 1871).
Menger bildete eine tüchtige Schule um sich, die
mit der Zeit unter dem Namen „Schule österreichischer
Volkswirte“ oder „Grenzwerttheoretiker“ ihren Einfluß
auf die ganze nationalökonomische Literatur ausbreitete.
Menger hat die erste und die beste Definition über den
Grundgedanken der Grenznutzentheorie gegeben.
In den folgenden, man kann sagen klassischen
Worten hat er den Grundcharakter der Grenznutzen
theorie bezeichnet: „Es sind demnach in jedem kon
kreten Falle von der Verfügung über eine bestimmte
Teilquantität der einer wirtschaftenden Person verfüg-
- *) W. S. Jevons, The theory of polit. Economy, 1871, p. 2:
„Reapeted reflection and inquiry have led me the somewhat novel
opinion, that value depends entirely upon utility“; p. 156: „utility
and scarcity as the requisities, the two clearest Statements of the
nature of value“. Nützlichkeit und Seltenheit, sagt der beste Theo
retiker der Grenznutzen theorie; dies ist bei der Analyse von Ricardos
Werttheorie vor Augen zu halten!