Full text : Zur Wertzollfrage

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in  nicht  wenigen  Sätzen  noch  wesentlich  ermäßigten  Konventionaltarife ­
  zustande,  Handelsverträge,  über  die  laute
Klagen  aus  der  Industrie  erschallten;  denn  es  war  beispielsweise ­
  unsere  hoch  entwickelte,  blühende  Maschinenindustrie ­
  dem  Wettbewerb  des  Auslandes  auf  dem  inländischen ­
  Markt  fast  vollständig  preisgegeben."
Der  erwachende  Zorn  unserer  Industrie  gegen  die
Schematisierungen  der  Meistbegünstigungspolitik,  dem
der  Bund  der  Industriellen  —  erfreulicherweise  hier
scheinbar  nicht  im  Gegensatze  zum  Zentralverbande  deutscher ­
  Industrieller  —  unzweideutigen  und  beredten  Ausdruck ­
  gegeben  hat,  läßt  den  jetzigen  Zeitpunkt  besonders
günstig  erscheinen,  nach  einer  starken  Waffe  zu  suchen,
die  —  grundsätzlich  erst  einmal  den  hierfür  geeigneten
Positionen  des  Eeneraltarifs  beigegeben  —  das  Instrument ­
  werden  kann,  um  auch  die  bisher  abgeneigten,  auf
die  Meistbegünstigung  pochenden  Staaten  zu  Tarifverträgen ­
  mit  dem  Deutschen  Reiche  zu  bewegen.
Als  eine  solche  Waffe  wird  der  Wertzoll  auch  deshalb ­
  gute  Dienste  leisten,  weil  bei  einer  großen  Reihe
von  Warengattungen  Deutschland  es  ist,  das  als
Käufer  der  hochwertigen  Arten  und  Verkäufer  solcher
Arten  auftritt,  die  nach  Maßgabe  des  auf  die  Gewichtseinheit ­
  bezogenen  Wertes  billig  und  deshalb  dem  auf
sie  angewiesenen  Ausland  erwünscht  sind.  In  allen  derartigen ­
  Fällen  wird  der  Wertzoll  diejenige  Waffe  sein,
mit  welcher  wir  auf  das  Ausland  einwirken  können,
ohne  daß  die  gegen  uns  gerichtete  Umkehrung  der  Waffe
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