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zurückliegt, kann natürlich von einer Nachprüfung des repräsentativen
Charakters unserer Erhebung mittelst jener Statistik
nicht mehr die Rede sein. Ferner würde die relative Verteilung
der Hausbesitzer nach der Zahl ihrer Häuser für unsere Erhebung
notwendig ein schiefes Bild deshalb ergeben, weil die Wahrscheinlichkeit,
von uns erfaßt worden zu sein, mit der Zahl der
vom einzelnen Eigentümer besessenen Häuser für diesen immer
größer wird. Aus demselben Grund darf auch nicht die Gesamtzahl
der von den in unsere Statistik einbezogenen Hauseigentümern
überhaupt besessenen, sondern nur derjenige Teil dieser
Häuser mit der Gesamtverteilung von 1895 verglichen werden,
der unserer Statistik zugrunde liegt, d. h. die in der letzten
Spalte der vorstehenden Uebersicht verzeichneten. Darnach entfielen
denn von je 100 Häusern auf Eigentümer von
1 2 3 4 5 6—10 11—20 über 20
Häusern
bei der Erhebung von 1895 66,1 14,1 5,2 2,9 2,0 2,7 5,5 1,5
bei unserer Erhebung 59,4 16,8 4,8 3,7 1,8 4,3 4,4 4,8
Der Großhausbesitz wäre darnach in der Zwischenzeit entschieden
mehr in den Vordergrund getreten, wenn auch diejenigen
Eigentümer, die nur ein Haus auf hiesiger Gemarkung
besitzen — Gott sei dank! hat einer der Befragten hinzugefügt
— noch immer % der Gesamtheit ausmachen.
Als Prüfstein der repräsentativen Eigenschaft unserer Teilgesamtheit
ist aber, wie gesagt, das Merkmal n-fachen Hausbesitzes
ungeeignet, wir haben vielmehr jetzt die in Tabelle I
gemachten vergleichenden Angaben zu Rate zu. ziehen. Vorab
die stadtteilsweise Zerstreuung der Wohngrundstücke. Daß
die Innenstadt mit 39,9% diesmal etwas schwächer vertreten ist,
als 1910 mit 41,0%, kann nicht Wunder nehmen, da sie seit 1910
nur einen ganz geringfügigen Zugang von Neubauten aufzuweisen
hat, die vielmehr überwiegend der Neckarstadt zugute gekommen
sind. Auf diese entfallen denn auch jetzt 23,2 gegen damals
21,6% der Grundstücke und ebenso ist der gestiegene Anteil
der Oststadt, die jetzt auch die 1910 noch nicht vorhandene
Kolonie Neu-Ostheim einbegreift, ohne weiteres auf dieselbe Erscheinung
zurückzuführen. Für den Jungbusch gilt das in Betreff
der Innenstadt Gesagte, während die etwa entsprechend der
Zunahme der Gesamtstadt gewachsenen Stadtteile Lindenhof und
Schwetzingervorstadt in der Tat auch 1910 und 1915 mit denselben
Anteilen vertreten sind.
Wieder auszugraben was man selbst zuvor versteckt hat, ist
nun freilich kein besonderes Kunststück; freudige Ueberraschung
über ein solches Fundglück wäre darum ein wenig kindlich.
Da wir jedes zehnte Wohngrundstück in der Reihenfolge des
Häuserverzeichnisses im Adreßbuch herausgegriffen haben, so
ist es ja selbstverständlich, daß alle Stadtteile annähernd ihrer