I.
Die Ausdrücke „Haushalten“ und „Unternehmen“ sollen zwar
a uf meinen engeren Gegenstand vorbereiten, aber sie tun es aus
guten Gründen anders, als es nationalökonomischer Brauch ist. Dieser
Widerspruch gegen das Herkommen und seine Gründe, das ist mein
weiterer Gegenstand, mein eigentlicher; denn dort handelt es sich nur
um ein sachliches Beispiel.
Dh stelle jene Ausdrücke keineswegs aller Erörterung so voran,
Wle es mit ihresgleichen immerzu geschieht; mit den Ausdrücken
»Wirtschaft“, „Gut“, „Wert“, „Kapital“, „Geld“, und wie diese Weg
weiser nationalökonomischer Theorie lauten.
Dieser Brauch legt mir zwei Fragen nahe: Vor allem die, ob
eine DrfahrungsWissenschaft dazu gezwungen sei, mit ihren theoreti
schen Erwägungen stets von neuem an gewisse Ausdrücke anzu-
uupfen, deren Kreis dabei außer Erwägung bleibt. Vielleicht ist es
, er au Pt nur der letztere Umstand, der jene Ausdrücke ernst nehmen
läßt c ■■ J
_ lautet daher die zweite Frage, ob derlei Ausdrücke von Haus
ähig wären, einen Gegenstand wissenschaftlicher Erörterung außer
Zweifel zu setzen.
Diese zweite Frage mag für den Teil der Ausdrücke „Haushalten“
»Unternehmen“ offen bleiben. Denn so, wie diese Worte in der
gä e meines Themas erscheinen, sind es schlecht und recht Namen:
P rac Ze ichen, in verständiger Willkür zu etwas hinzugewählt, das sich
fcjänz unabhängig von ihnen entwickeln läßt. Dieses Etwas büßte nicht
16 Uaser von seinem Wesen ein, hätte ich es irgendwie anders
genannt. So aber bin ich dem Sprachgefühle treu geblieben. Einmal
ickelt, erzwingt sich jenes Etwas diese Nennung; man könnte
hin 60 " CS Wac ^ st seiner freien Entwicklung just in diese Ausdrücke
eine* 11 ^° mmt es au ch, daß mit diesen Worten der sachliche Kern
;r,, ErÖrt -n g anklingt, die mit ihnen selber zunächst gar nichts zu
schaffen hat.
Worf" S diese Erörterung nicht von diesen, noch von anderen
Und 1 ^ ren Aus ^ an £> sondern von einem richtigen Problemei
lc verhehle nicht, daß ich hiermit jene bedeutsame erste Frage