Full text : Wirtschaft als Leben

Haushalten  und  Unternehmen,  III.

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lungen  ganz  verschiedenen  Ursprunges.  In  diesen  drei  Weisen
verknotet  sich  das  erlebte  Geschehen,  und  gewinnt  jene  Zusammenhänge, ­
  die  hier  allein  in  Betracht  zu  ziehen  sind.  Daneben  bleibt
natürlich  die  unendliche  Vielart  übrig,  wie  sich  die  Handlungen,  sei
es  des  nämlichen,  sei  es  verschiedenen  Ursprunges,  untereinander
determinieren;  da  ist  die  Beziehung  keine  wechselseitige,  es  steht
sich  Handeln  und  Erdulden  gegenüber.  In  ähnlicher  Weise  ist  unser
Handeln  mit  dem  ganzen  Naturgeschehen  in  Beziehung.  Von  dem
eigentlichen  Zusammenhang  im  Handeln  ist  aber  nur  jenes  Dreierlei
vorhanden,  das  man  schlagwörtlich  als  das  Auseinander,  dasWegene
  in  ander,  und  das  Miteinander  der  Handlungen  sondern  kann.
Auch  jene  Flut  des  Geschehens,  das  Alltägliche,  fällt  uns  nicht  als
ein  knatterndes  Nacheinander  zu,  in  das  wir  erst  hinterher  Zusammenhang ­
  denken.  Wir  erleben  auch  dieses  flutende  Geschehen  in  Hüter
Zusammenhängen,  durchschauen  es  von  Haus  aus  als  ein  unablässig
Auseinander,  Wegeneinander,  Miteinander.  Im  Grunde  besagt  Dies
nur  die  Art,  wie  uns  das  erlebte  Geschehen  überhaupt  gegeben  erscheint,
kraft  jenes  Denkens,  das  mit  unserem  Handeln  urverwachsen  ist.  Hier
aber,  da  wir  das  Alltägliche  ernst  nehmen,  wird  uns  damit  eine
Leistung  der  Alltagskenntnis  greifbar.  Und  die  Alltagskenntnis ­
  just  für  den  Umfang  dieser  Leistung  entbehrlich  zu
machen,  darin  gipfelt  unser  Problem!
Dieses  Problem  bindet  übrigens  nur  mit  jenem  Wegenein  ander
und  Miteinander  der  Handlungen  an;  nicht  auch  mit  ihrem  Auseinander. ­
  Die  Art  nämlich,  wie  wir  die  strebigen,  sagen  wir  die
«technischen“  Zusammenhänge  im  Handeln  begreifen,  das  läßt  sich
nicht  in  wenige  „Formeln“  pressen.  Dazu  sind  der  menschlichen
Streben  zu  v i e i e?  und  ist  ihre  Art  zu  vielgeschieden.  Hier  wäre  nur
das  Schema  möglich,  wie  sich  überhaupt  unser  Streben  im  lebenden
b'lusse  des  Handelns  zergliedert;  als  Ein  Schema,  weil  das  Handeln,
über  das  uns  schon  unser  Ich  die  geistige  Gewalt  verleiht,  im  Wesen
nur  Eines  ist  Dieses  eine  Schema  ließe  sich  nur  besondern,
un d  diese  Besonderung  ist  dann  Sache  von  aller  Art  „Technologie  .
In  bezug  auf  den  seitlichen  Zusammenhang  im  Handeln  aber,  da
begen  die  Dinge  schon  fürs  Allgemeine  günstiger.  Dahinaus  wird
mm  unser  Problem  möglich,  als  das  Suchen  nach  jenen  „Formeln“,
die  jetzt  zu  erörtern  bleiben.
Der  Blick  in  die  Zusammenhänge  des  Handelns  soll  also  der
Alltagskenntnis  entraten  können.  Dann  gilt  es  einen  Ersatz  jener
ungeklärten  Anschauungen,  die  im  Bereiche  der  Alltagskenntnis  gerade
dazu  ihre  Hilfe  bieten.  Wir  müssen  sie  durch  klare  Gedankengebilde
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