Full text : Wirtschaft als Leben

Haushalten  und  Unternehmen,  IV.

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Der  Grund,  weshalb  ich  gerade  nach  diesem  Probleme  gelangt
habe,  ist  recht  einfach.  Für  die  Entwicklung  war  ein  vorbereitender
Aufwand  nicht  nötig.  Denn  vom  Alltäglichen  kann  gerade  ein  Denken
minderer  Strenge  noch  am  sichersten  ausgehen.  Und  durch  eine
gleiche  Gunst  der  Lage  ermöglicht  sich  auch  die  Lösung  dieses
Problemes  ohne  viel  Klügelei.  Man  kann  die  Spielarten  des  Zusammenhanges ­
  im  Handeln  aus  Tatbeständen  ableiten,  die  zum  Greifen
nahe  liegen,  über  die  kein  Zweifel  bestehen  kann,  solange  unser  Denken
nicht  allzu  verzagt  ist.  Dabei  aber  ist  die  Lösung  doch  nicht  wie  vom
Himmel  gefallen.  Zu  ihr  leitet  ungezwungen  eine  einfache  Erwägung ­
  hin.
Der  ganze  Inhalt  der  Alltagskenntnis  ist  uns  bis  zur  Unbewußtheit
selbstverständlich.  Auch  jene  Anschauungen  also,  die  wir  durch  unsere
Formeln  ersetzen  sollen,  sind  eitel  Gemeinplatz.  So  kann  auch  der
Inhalt  der  Formeln,  die  hier  Ersatz  bieten,  alles  eher  bedeuten,  nur
eine  Entdeckungen.  Ob  man  da  in  aller  Strenge,  oder  nur  obenhin
Vorgehen  will,  auf  der  Spur  der  eben  entwickelten,  oder  einer  schärferen
orm  unseres  Problems,  stets  wird  es  eine  Besinnung  aufNächst-^^
 gen( I es  bleiben.  Und  für  jeden  Fall  hängt  der  Erfolg  daran,
maD  k e ’  diesem  Besinnen  bis  ans  Ende  geht,  und  nicht  auf  halbem
/Vege  stehen  bleibt.  So  müssen  wir  auch  in  unserer  Lage  bis  weit
er  J ene  Anschauungen  zurücklangen,  bis  zu  letzten  Tatbeständen,
n  Slc ^  uns er  ganzes  Handeln  anbequemt.  Nur  im  Wege  dieser
cquemung  hat  sich  unsere  Alltagskenntnis  um  die  Anschauungen
c  ert,  die  nun  zu  ersetzen  sind.  Was  aber  da  im  lebendigen
Wis^  ^ eS  ^ anc Hl ns  ganz  von  selber  auf  keimt,  als  ein  ungreifbares
Sen .’  c * as  n ur  bei  dem  vertrauten  Klange  einzelner  Worte  mitschwingt,
Wlr d  nun  in  tätiger  Erkenntnis  zu  gestalten  sein;  im  Angesichte
Erfah  ^ Zten  Tatbestände,  und  in  steter  Anlehnung  an  den  Schatz  der
q  run £  >  den  uns  allen  der  Alltag  zubringt.  Ich  meine  jene
j  , meine  Erfahrung,  die  sich  unserer  Alltagskenntnis  in  der
Erfah^ 1  ^ e ' Se  vers chwistert,  wie  es  überhaupt  zwischen  Denken  und
der  N Cn  ^  d * e  ^elt  des  Handelns  gilt,  ganz  anders  als  gegenüber

IV.
daß  sc ^Fchte  Besinnung  auf  unsere  Lage  im  Handeln  ergibt,
beide 11  er .^* esem  Handeln  zwei  Grundverhältnisse  walten.  Für
spricht  unsere  Erfahrung  offen  und  mit  rohem  Nachdruck.
            
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