Full text: Wirtschaft als Leben

Haushalten und Unternehmen, V. 
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W o immer jedoch in derWelt des Handelns ein Zustand, 
ist auch eine Entwicklung erfaßbar. Auch die „Freund 
schaft“ wird entweder schon dadurch inniger, daß sie in Treue älter 
Wlr d, oder sie schläft ein, oder erkaltet eben. Alles „geronnene“ 
Geschehen ist ja schon als solches kein starres Sein; früher oder 
später gerät es in Bewegung. Man könnte, etwas gewagt, sagen, das 
geronnene Handeln schmilzt wieder; und damit ist die Entwicklung 
gegeben. Beides, das Gerinnsel und sein Schmelzen, ist nur für unser 
Denken vorhanden. In diesen kürzenden Formen wissen wir vom 
Gandein. Was wir erleben, ist immer nur das Handeln selber, als das 
stetig von Streben zu Erfolg fließende Geschehen. 
Der Übergang, den unser rückschauendes Denken zum Beispiel 
ttHt den Worten „Steinzeit“ und „Bronzezeit“ festhält, entspricht einer 
nt Wicklung, die zwischen weitgespannten Zuständen vermittelt. Das 
piel zwischen Geschehen, Zustand und Entwicklung ist hier so einfach 
nur möglich. Das Handeln ist bloß daraufhin als ein wieder- 
n rendes erfaßt, daß sich Dinge einer bestimmten Art ihm eingliedern. 
^ lese Dinge weiß nur das zerfällende Denken zu sondern: „Stein“ 
Un ”^ ronz e“. In dieser Hinsicht aber denken wir im Handeln selbst 
^ enc *- er g e ben sich Unterschiede im strebigen Zusammenhang 
fall ande ns, die auch für das Denken über das Handeln ins Gewicht 
au/d' ^ Cr er ^ te instand und sein Wandel, sie münzen es hier also 
etl strebigen Zusammenhang; die Entwicklung erscheint schlecht 
recht als eine „technische“, als eine einfache Umbildung im 
Geb »« d es Handelns. 
UCa ^ e se einfachsten Fälle der Entwicklung sind in mehrfacher 
wiedei- 0 ^^’ W6 ^ Störung Ber Wiederkehr einmal so und dann 
r anders zur Tatsache wird. Darauf kann ich hier nicht eingehen. 
hilfr • u UCh ^' e Bemerkung nur hingeworfen, daß es nichts als ein 
solche"" p ^ ^ * s t, spricht man von „fortwirkenden Ursachen“, die 
eine ^ ntv G c klung unterlägen. Hier ist dieses „höhere“ Geschehen 
diese ^ 6 ^ unzer lallenden Denkens. Für sein eigen Teil aber kennt 
kommt Cn ^ en ü * 3er die Welt des Handelns nichts „Ursächliches“; es 
soweit mit ^ em »Ursächlichen“ nur mittelbar in Berührung; eben nur 
Wahrh * m Gandein selber zerfällend denken. Die ewige 
gilt nT- i- daß ^ enken un d Zusammenhang unzertrennlich sind, 
schmähun ^ aUC ^ ^ ür ^ as unzer DUende Denken, trotz jener Ver- 
em pfund dCS »Grsächlichen“; für dieses Denken, das allein an 
e rster Linie^ 060 ^ usammen h an g sich anlehnt, gilt sie sogar in aller-
	        
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