Haushalten und Unternehmen, VIII.
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„Außen“ kann nur ein vorübergehendes Verhältnis sein, das dort
eintritt, wo unsere Alltagskenntnis uns im Stiche läßt.
Sie tut es oft genug, weil sie ja lückenhaft ist. Auf die Lücke in
unserer Alltagskenntnis war schon zu verweisen: die strebigen, die
„technischen“ Zusammenhänge im Handeln! Diese Lücke ist um so
empfindlicher, weil an jener Art von Zusammenhängen der Gliederbau,
die „Struktur“ des Zuständlichen Gebildes hängt, und an dieser
wieder des letzteren Sonderart. Für unsere Formeln selber ist der
Gliederbau des Zuständlichen Gebildes gleichgültig; nur um ihr rechtes
Verständnis zu schützen, im laufenden Sinne, wende ich mich auch
diesen Dingen flüchtig zu.
Vom Boden des Erlebens aus sind immer nur die Zusammen
hänge der Handlungen da: die Art und Weise, wie sich das Ge
schehen verknotet, weil es in wechselseitiger Bedingnis vollzogen wird.
Aus ihnen wird die Gliederung des Handelns, wenn dieses im rück-
oder vorschauenden Denken zuständlich erfaßt wird; Gliederung
ist stets der Zusammenhalt im Zuständlichen. Aus der
Gliederung wird der Gliederbau eines Zuständlichen Gebildes, so
bald unser Denken gestaltend eingreift; das geschieht natürlich nicht
auf einmal, sondern erfolgt bei jedem einzelnen Schritte, den das
lebendige Denken Arm in Arm mit dem Geschehen tut; und die Um
formungen der früheren Schritte sind dann jedesmal bereits Inhalte
des lebendigen Denkens bei jedem neuen Schritte. Die Struktur
bezieht sich also auf die denkenden Umformungen alles ein
gegliederten Geschehens. Weil hier jedoch schon vom Boden des
Erlebens aus eine Einheit vorliegt, stellt sich uns das Gegliederte,
wie es umformend ausgestaltet ist, als die Glieder teile eines
Voll wesens dar, gleich den „Organen“ eines „Organismus“; und
dem letzteren selbst entspricht die denkende Umformung „Zuständ-
liches Gebilde“.
d ; e strebigen Zusammenhänge
Es leuchtet ein, warum g erad besonders regeln ja
vor allem der Struktur unterliegen. Zusam menhanges ist die
die Umformung. Das Element Verknotung bis zu einer
„Handlung“, das Geschehen von de um den Zweckgehalt
anderen; das wir erfassen können, o Erleben ist ja nur
des Strebens zu kümmern, das in lhm * ^ Erfolg besagen schon
das Zusammenhängen selber da; Stäben recht von dem Zweck-
Eingriffe unseres Denkens. Das gdt e Erfolg bejaht oder
geh alt des Strebens: jene VorsteUung, Rücksicht nehme n, wird
verneint. Wo wir diesen Zweckgeha dag Element der
aus der Handlung ein spezifisches ’